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Swissveg – Toleranz für Antisemitismus und Sekten unter dem V-Label

Am 05. September 2015 findet in Winterthur (Schweiz) zum vierten Mal die „Veganmania“ statt. Im Zuge der aktuellen Diskussion um die antisemitischen Veröffentlichungen des Tierschutzvereins „Verein gegen Tierfabriken“ (VgT) und dessen Präsidenten Erwin Kessler, zeigte sich der Veranstalter Swissveg nun solidarisch mit dem VgT sowie mit der Sekte „Universelles Leben“ und erklärte, diese Organisationen als Aussteller*innen nicht von der Veganmania ausschließen zu wollen. Gleichzeitig sagte Swissveg der veganen Kabarettistin Gabriele Busse einen geplanten Solo-Auftritt ab, da diese sich kritisch zur Teilnahme des VgT an der Veganmania in Winterthur geäußert hatte.

Zum Verein gegen Tierfabriken

In unserem Artikel „Verein gegen Tierfabriken – Antisemitismus mit Tradition“ berichteten wir über die Antisemitimus-Vorwürfe gegen den Verein und dessen Präsidenten Erwin Kessler. Unser Artikel enthält eine umfassende Dokumentation der antisemitischen Inhalte, die der wegen mehrfacher antisemitischer Äußerungen vorbestrafte VgT-Präsident Erwin Kessler über die Vereinsmedien des VgT verbreitete. Ebenso haben wir die Solidarisierung des Vereinspräsidenten Erwin Kessler mit Holocaust-Leugnern und das Bewerben neonazistischer Medien über die Vereinswebsite dokumentiert. Eine Reihe Schweizer Tierrechts-Organisationen haben aus den genannten Gründen eine Zusammenarbeit mit dem VgT ausgeschlossen.1 Der „Verein gegen Tierfabriken“ distanziert sich nicht von diesen Inhalten und verbreitet diese zum Großteil weiterhin über die Vereinswebsite.

Darunter sind unter anderem Äußerungen des VgT-Präsidenten Erwin Kessler wie:

„Die Ironie des Schicksals will es, dass ich nun ausgerechnet von gewissen jüdischen Kreisen, die große Teile der Medien kontrollieren und auch sonst unsichtbare Macht ausüben, »gekreuzigt« werde, weil ich ihnen – wie damals Jesus – ihre moralischen Verirrungen vorhalte.“2

„Objektiv überprüfen lässt sich das allerdings kaum, den der jüdische Einfluss in Wirtschaft und Politik spielt meistens verdeckt und wird auch auf Anfrage hin nicht offengelegt.“(sic!)3

Bezogen auf unseren kritischen Beitrag betitelte Erwin Kessler unser Netzwerk als ein „mafios-anonymes, vermutlich linksextrem-jüdisches Netzwerk […]“4 unter der Überschrift:

Linksextreme-Jüdische-Hetzkampagnen

Antisemitismus statt Kabarett

Nach Bekanntwerden der Antisemitismus-Vorwürfe gegen den VgT kontaktierte die vegane Kabarettistin Gabriele Busse, die ebenfalls für das Programm der Veganmania gebucht war, Swissveg und bat die Organisation um eine Stellungnahme. Swissveg stellte sich hinter den VgT und bezeichnete die Kritik an den antisemitischen Verlautbarungen des VgT, wie schon Erwin Kessler zuvor, als „Rufmord- und Hetzkampagne“. Zudem gab es, nach den uns vorliegenden Unterlagen, keinerlei Bereitschaft seitens Swissveg, sich mit den konkreten antisemitischen Verlautbarungen des VgT auseinanderzusetzen. Gabriele Busse sagte daraufhin ihren Auftritt auf der Veganmania ab.

Gabriele Busse Foto: Dieter Graf

Gabriele Busse | Foto: Dieter Graf

Swissveg sagte daraufhin – zunächst ohne weitere Begründung – einen Solo-Auftritt der Künstlerin ab, der 14 Tage nach der Veganmania stattfinden sollte und für den eine nicht unerhebliche Gage vereinbart war. Ohne Rücksprache mit Gabriele Busse stornierte Swissveg die Abendveranstaltung gegenüber dem Veranstaltungsort „Kino Kiwi“. In einer Stellungnahme begründete Swissveg diese Absage damit, dass die Veganmania als „Werbeveranstaltung“ für den besagten Solo-Auftritt gedacht gewesen sei und behauptet, entgegen der uns vorliegenden Unterlagen und den Aussagen Gabriele Busses, es habe zwischen den beiden Auftritten ein vertraglicher Zusammenhang bestanden.5 Gabriele Busse teilte uns auf Anfrage mit, dass sie derzeit rechtliche Schritte gegen Swissveg prüfe.

Swissveg stellt sich hinter den VgT

In einer öffentlichen Stellungnahme auf der Website veganmania.ch schreibt Swissveg, bezogen auf die Kritik an der Teilnahme des VgT:

„[…] An der Veganmania sollen möglichst viele Aspekte des Veganismus wie auch der Auswirkungen einer nicht veganen Lebensweise aufgezeigt werden. Andere Themen sind nicht Gegenstand dieses Strassenfestes und werden, in welcher Form auch immer vorgetragen, an und im Kontext der Veranstaltung nicht geduldet. Weitergehende Beschränkungen der Teilnahmemöglichkeit bzw. irgendeine nicht auf das Thema Veganismus bezogene Inhaltskontrolle des Wirkens der Aussteller ausserhalb der Ausstellung würden unsere Möglichkeiten bei weitem übersteigen und sind nicht unsere Aufgabe. Wir erachten uns weder als berechtigt noch als befähigt, religiöse, ideologische oder politische Massstäbe zu setzen. Schliesslich lehnen wir es ab, uns für die eine oder andere Seite eines Konflikts gar noch innerhalb der für den Veganismus engagierten Organisationen und Institutionen instrumentalisieren zu lassen. Unseres Erachtens liegt in einem Miteinander ein wesentlicher Mehrwert für unsere Sache.[…]“(sic!)6

Wir baten die Organisation Swissveg um eine schriftliche Stellungnahme zu den Vorgängen um die Absage an Gabriele Busse, wie auch zu den konkreten Vorwürfen, die gegen den „Verein gegen Tierfabriken“ (VgT) vorliegen. Swissveg lehnte eine Stellungnahme hierzu jedoch ab.

Die Organisation Swissveg, die im Jahr 1995 das V-Label initiierte und dessen Zertifizierung in mittlerweile 12 Ländern koordiniert, stellt sich hier, mit dem Verweis auf Meinungspluralität, hinter einen Verein, der antisemitische Inhalte verbreitet.

Gesponserte Toleranz gegenüber Antisemitismus

Sponsoren-Veganmania smallAuf unsere Schriftliche Anfrage an die Sponsor*innen der Veranstaltung erhielten wir von den Unternehmen AllCork, Vegan for every, tibits, Vita naturalis (Pfiffikus) und Bioladen Rägeboge keine Antwort.7 Wir müssen leider davon ausgehen, dass diese Unternehmen, die Beteiligung des „Verein gegen Tierfabriken“ sowie der Sekte „Universelles Leben“, an einer von ihnen gesponserten Veranstaltung, als unproblematisch ansehen.

Das Unternehmen Migros, dem auch der Veganmania-Sponsor Alnatura gehört, reagierte zwar auf unsere Anfrage, ließ unsere Fragen jedoch komplett unbeantwortet. Stattdessen teilte das Unternehmen mit:

„Die Alnatura Supermärkte und die Migros Zürich distanzieren sich mit Nachdruck von antisemitischen Äusserungen. Ferner verweisen wir auf die Stellungnahme des Veranstalters.“8

Wie sich Alnatura/Migros von Antisemitismus distanzieren will, während das Unternehmen eine Veranstaltung sponsert, auf der einem Verein wie dem VgT eine Plattform geboten wird, erschließt sich uns aus dieser kurzen Stellungnahme nicht. Der Verweis auf die Stellungnahme des Veranstalters Swissveg, in der sich dieser hinter den VgT stellt, lässt die Stellungnahme von Alnatura/Migros als ein bloßes Lippenbekenntnis erscheinen.

Auch das Handelsunternehmen Coop ging, in seiner Antwort, nicht auf unsere Fragen ein, verwies uns auf die Stellungnahme von Swissveg und teilte mit, das Unternehmen Coop distanziere sich „in aller Form von jeglichen extremistischen Ansichten“.9 Auch Coop steht also hinter der Beteiligung des VgT, und sieht das Sponsoring einer Veranstaltung, an der eine antisemitische Organisation teilnimmt, offenbar als unproblematisch.

Für jene Menschen, die Swissveg bisher nicht kannten, mag eine derart große Toleranz gegenüber Antisemitimus überraschend sein. Ein genauerer Blick auf die Organisation, und ihren Präsidenten Renato Pichler, bietet hier mögliche Erklärungen.

Swissveg und die Sekte Universelles Leben

Mit dem sogenannten „Bliib Gsund Natur Versand“10 tritt die umstrittene, totalitäre Sekte „Universelles Leben“11 als Aussteller und Sponsor auf der Veganmania in Winterthur in Erscheinung.

Bliib-Gsund-Natur-Versand

Die Sekte versuchte bereits in Deutschland, über die Themen Tierschutz und Tierrechte neue Mitglieder zu gewinnen, scheiterte jedoch am geschlossenen Widerstand der Tierrechtsbewegung. Aktuell gibt es in Deutschland kaum eine Tierschutz-/Tierrechtsorganisation, welche die Sekte auf ihren Veranstaltungen duldet. In ihren Schriften gibt die totalitäre Sekte Menschen jüdischen Glaubens die Schuld am Holocaust, da diese in früheren Leben unrecht begangen hätten.12 Zu einem ihrer Ziele, der „Umprogrammierung“ von Menschen, schreibt die Sekte:

„Die Umprogrammierung ist nichts anderes als die Reinigung der Gehirnzellen von allen Prägungen dieser Welt, von allen Vorstellungen und Meinungen, die dem göttlichen Wort entgegenstehen. Zugleich werden die Gehirnzellen auf das höchste Prinzip, auf Gott ausgerichtet. Diese Aufgabe obliegt dem Kontrollgeist, dem Geistlehrer. […] Denn unwesentlich und irreal ist das Menschliche, das vom Gehirn Hervorgebrachte.“(sic!)13

Selbst für schwerste Erkrankungen gibt das Universelle Leben, welches medizinische Behandlungen ablehnt und die Ursachen für Krankheiten in falschem Denken und Glauben sieht, lebensgefährliche Behandlungsempfehlungen wie:

„Geisteskranke, Epileptiker und Menschen mit Tumoren sollten sich dagegen auf Wasseradern legen, jedoch nur auf solche, die von Norden her fließen. […] Auch an Stellen, an denen sich große Ameisenberge befinden, kreuzen sich gutartige Wasseradern. Dort entstehen sehr viele Dämpfe und Schwingungen von Ameisensäure. Diese beeinflussen positiv das Sonnengeflecht und tragen zur seelischen und körperlichen Aktivität bei. Sie beeinflussen auch heilbringend das Blutbild und stählen die Nerven. Dieses Vorgehen wäre auch bei Krebserkrankungen zu bejahen.“14

Wer Impfungen sowie Behandlungen mit Antibiotika in Anspruch nimmt, offenbart laut der Sekte „ein mangelndes Vertrauen zur Führung durch Gott“.15 Wie Swissveg diese und weitere fragwürdige Positionen ihres Kooperationspartners sieht, wollte uns die Organisation leider ebenfalls nicht mitteilen.

Swissveg und die Viren

House-of-NumbersAuf der Website der Organisation wird die HIV/AIDS-leugnende verschwörungsideologische Dokumentation „House of Numbers“ zitiert, laut der für die erfolgreiche Behandlung einer HIV-Infektion, beziehungsweise einer AIDS-Erkrankung, allein eine gesunde Ernährung und ein stabiles Immunsystem ausreichend seien.16 Nach unserer schriftlichen Anfrage bei Swissveg entfernte man dort, still und leise, eine Reihe von Links zu verschwörungsideologischen Youtube-Filmen. Die Verlinkung auf die Dokumentation „House of Numbers“, die in Deutschland durch den rechtsesoterischen Verlag „Kopp Media“ vertrieben wird, besteht jedoch nach wie vor. Swissveg unterschreibt diese Meldung mit den Worten:

„Dies heisst nicht, dass Swissveg die Meinung des Nobelpreisträgers voll unterstützt. Es wäre aber sicher der Sache dienlich, wenn auch bei dieser Krankheit eine offene Diskussion über unterschiedliche Therapieformen (die sich durchaus ergänzen könnten) möglich wäre.“

Warum Swissveg lebensgefährliche Behandlungsempfehlungen für HIV/AIDS verbreitet und auf eine verschwörungsideologische, pseudowissenschaftliche Dokumentation verweist, wollte uns die Organisation nicht sagen. Auch zur möglichen Außenwirkung solcher fragwürdigen Veröffentlichungen auf die Glaubwürdigkeit der Tierrechtsbewegung gab Swissveg keine Auskunft.

Renato Pichler und Rüdiger Dahlke

Am 14. September 2015 erscheint im Riemann Verlag das Buch „Veganize your life!: Das große Buch des veganen Lebens – 1000 Fakten zu Peace Food“. Swissveg-Präsident Renato Pichler schrieb dieses Buch gemeinsam mit dem Rechtsesoteriker und Verschwörungsideologen Rüdiger Dahlke.17 Dem „Chuck Norris der Feinstofflichkeit“ verlieh die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. (gwup) im Jahr 2013 das „Goldene Brett“ für sein Lebenswerk.18 Neben der „Reinkarnationstherapie“, vertritt Dahlke eine Reihe von fragwürdigen, zum Teil schwer gesundheitsgefährdenden Therapieformen wie beispielsweise das „Lichtfasten“. Der menschliche Körper soll demnach in der Lage sein, seinen Energiebedarf allein durch Licht decken zu können. Dahlke, der außerdem Anhänger der Chemtrail-Verschwörungsthese ist, glaubt zudem an eine staatliche Manipulation der „Mainstreammedien“ und solidarisiert sich mit der Montagsquerfront19 sowie mit dem Reichsbürgerideologen Xavier Naidoo.20 Von Mobbing betroffene Menschen hält Rüdiger Dahlke für „Wahnsinnig“.21

Rüdiger Dahlke | Foto: Liane Dietrich (CC BY-SA 4.0)

Rüdiger Dahlke | Foto: Liane Dietrich (CC BY-SA 4.0)

In seinem Buch Peace Food vertritt Dahlke, unter anderem, die pseudowissenschaftliche These, über den Konsum tierlicher Produkte aufgenommene Stresshormone würden negativ auf den menschlichen Organismus wirken und dort ebenfalls Stress und Angst erzeugen.22 Die Zusammenarbeit Renato Pichlers mit Rüdiger Dahlke ist, mit Blick auf die Veröffentlichung Swissvegs zum Thema „HIV“, wenig überraschend. Aber dies ist nicht die einzige Kooperation, die sich erschreckend nahtlos in das Gesamtbild fügt.

Ein Heim für die Montagsquerfront

Nachdem das Magazin „Kochen ohne Knochen“ im April 2014 seine Zusammenarbeit mit dem Autor und Querfront-Aktivisten Marsili Cronberg beendete, als dieser begann, sich für die verschwörungsideologische, antisemitische Querfrontbewegung „Mahnwachen für den Frieden“23 zu engagieren, erhielt Cronberg direkt im Anschluss ein Angebot von Swissveg, dort als Kolumnist für das Magazin Veg-Info zu schreiben, welches er annahm.24

Ein Präsident mit erstaunlichen Interessen

Auf seiner öffentlichen Facebook-Seite teilt der Swissveg-Präsident Renato Pichler ein Rede des rechten FPÖ-Politikers und Pegida-Unterstützers Ewald Stadler, der Homosexuelle als „pervers“ bezeichnet und sich positiv auf den Antisemiten und Neonazi Horst Mahler bezieht.25 Pichler ignoriert in der Diskussion jede Kritik an Stadler und wird von dem Querfront-Aktivisten Marsili Cronberg darin unterstützt, diese neonazistischen Positionen Stadlers selektiv vom Inhalt der Rede zu betrachten.26 Eine Argumentations-Strategie, die innerhalb der Querfrontbewegung weit verbreitet ist und dort der Legitimation einer Zusammenarbeit mit rechten Strukturen dient. Zudem findet sich an Pichlers öffentlicher Facebook-Pinnwand eine Verlinkung auf einen Artikel der rechten, antisemitischen Politsekte „BüSo“27 sowie ein Hinweis auf Verschwörungsthesen zu den Anschlägen auf das World Trade Center.28 Inwieweit dies Einzelfälle sind oder Hinweise auf weitergehende reaktionäre Positionen, lässt sich aus diesen wenigen Inhalten höchstens erahnen.

Fazit

Diese offensichtliche Nähe der Organisation Swissveg, und ihres Präsidenten Renato Pichler, zu reaktionären Ideologien, legen den Schluss nahe, dass es sich bei der Solidarität Swissvegs mit dem verurteilten Antisemiten Erwin Kessler und dessen „Verein gegen Tierfabriken“ nicht um einen Ausrutscher aus Unkenntnis handelt. Getreu dem Motto: „Hauptsache für die Tiere“ zeigt die Organisation leider sehr deutlich, dass sie in Fragen des Wohls nichtmenschlicher Tiere offen ist für gruppenbezogen-menschenfeindliche Ideologien. Swissveg sieht sich, laut eigener Verlautbarung, „[…] weder als berechtigt noch als befähigt, religiöse, ideologische oder politische Massstäbe zu setzen“. Eine klare Absage gegenüber Antisemitismus erfolgt nicht. Swissveg beschränkt sich hier auf eine Vermeidung antisemitischer Inhalte auf der Veganmania. Eine Organisation, wie der Schweizer „Verein gegen Tierfabriken“, darf diese Veranstaltung für Werbezwecke nutzen und kann so die Reichweite für seine Vereinsmedien erhöhen, in denen antisemitische Inhalte Verbreitung finden. Auch die große „Toleranz“ etablierter Unternehmen wie Alnatura/Migros und Coop im Hinblick auf Antisemitismus ist besorgniserregend.


 

Vegane Gesellschaft Schweiz

Die Vegane Gesellschaft Schweiz teilte uns auf Anfrage mit, dass sie aufgrund von „Ressourcen- bzw. Priorisierungs-Überlegungen“ nicht an der Veganmania in Winterthur teilnehmen wird. Angesprochen auf die Kritik an der Teilnahme des VgT, stellte der Vorstand der Veganen Gesellschaft Schweiz klar:

„Die online dokumentierten Äusserungen und Statements seitens Erwin Kessler/VgT halten wir selbstredend für höchst problematisch. Wir würden uns im Sinne der Sache wünschen, dass der VgT und insbesondere Erwin Kessler zu den u.A. von tier-im-fokus.ch aber auch von Indyvegan kritisierten Äusserungen deutlich Stellung bezieht und aktive Vergangenheitsbewältigung betreibt. Grundsätzlich hat unserer Ansicht nach Antisemitismus respektive Fremdenfeindlichkeit (ebenso auch Sexismus und andere Diskriminierungen) generell und konkret im Tierrechts- und Vegankontext nichts verloren. Wir sind davon überzeugt, dass eine Vermischung von veganen Anliegen mit solchen Inhalten schädlich für die Sache ist und potentiell die gesamte Tierrechtsarbeit und die vegane Community in Verruf bringen könnte.“

Vegane-Gesellschaft-Schweiz

Darüber hinaus teilte der Vorstand der Organisation schriftlich mit:

„An Veranstaltungen, die in oder mit unserem Namen organisiert werden, werden UL29 nicht zugelassen und der VgT auch nicht, solange er nicht Vergangenheitsbewältigung betrieben hat.[…] Die Anwesenheit des VgT wäre zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein Grund gewesen, um der Veganmania 2015 fernzubleiben. Ob sich das geändert hätte, wäre abhängig davon gewesen, wie der VgT mit den Anschuldigungen umgegangen wäre.“

Arbeitsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner (AGSTG)

Die Arbeitsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner (AGSTG) teilte uns schriftlich mit, dass sie sich explizit nicht von dem, wegen seiner antisemitischen Inhalte in die Diskussion geratenen, „Verein gegen Tierfabriken“ distanziert. Dazu schrieb uns die AGSTG:

„Wir beteiligen uns daher nicht an politisch-ideologischen Streitereien und Machtkämpfen und lassen uns von niemandem vorschreiben, mit wem wir zusammenarbeiten.“

Die AGSTG möchte an dieser Stelle offenbar deutlich machen, dass sie sich nicht von gruppenbezogen-menschenfeindlichen Ideologien, in diesem Fall von Antisemitismus, abgrenzt, da sie solche Positionierungen als „Streitereien“ und „Machtkämpfe“ sieht. Weiter sagt die Organisation in ihrer Stellungnahme:

„Unser Ziel ist die Abschaffung aller Tierversuche. Für die Erreichung dieses Ziels sind wir auch in Zukunft bereit aktiv mit allen Organisationen und Einzelpersonen zusammenzuarbeiten, die dasselbe Ziel verfolgen.“

Die AGSTG ist dem Anschein nach also auch offen für eine Zusammenarbeit mit neonazistischen Tierschutzvereinen.

Update: 13. August 2015

Mittlerweile hat die Kabarettistin Gabriele Busse eine öffentliche Stellungnahme abgegeben. Das Schweizer Tagblatt berichtet in seinem Artikel „Streit um Strassenfest wegen Kessler“ über das Thema. Nachdem Erwin Kessler auf der VgT-Website bereits von „6 Strafklagen gegen Einzelpersonen und Personengruppen in der Schweiz und Deutschland“ und einer „Zivilklage gegen tier-im-fokus“ sprach, droht er nun auch der Kabarettistin Gabriele Busse auf ihrer Facebook-Seite mit rechtlichen Schritten.

Kessler droht Busse

Update: 2. September 2015

Einige Leser*innen wiesen uns darauf hin, dass ihre sachlichen, kritischen Kommentare unter dem Artikel des Schweizer Tagblatts nicht freigeschaltet wurden. Darunter waren unter anderem Verlinkungen auf diesen Artikel sowie Zitate von Erwin Kessler. Wir haben das Tagblatt hierzu um eine Stellungnahme gebeten. Unsere Fragen zu diesem Sachverhalt ließ die Redaktion des Tagblatts unbeantwortet. Stattdessen teilte man uns mit:

Deshalb können wir Ihnen auch keine Plattform dafür bieten, etwa in Form von anonymen Online-Kommentaren, die direkt aus Ihrem Umfeld gesteuert werden.(sic!)

Mit dieser recht verschwörungsideologisch klingenden Erklärung begründet Philipp Landmark, Chefredakteur der Zeitung, das Entfernen von kritischen Äußerungen sowie von Zitaten der antisemitischen Äußerungen Erwin Kesslers. Darüber hinaus wirft uns das Tagblatt vor „eine Fehde mit [unserer] Konkurenz“ ausfechten zu wollen. Warum das Blatt den VgT als unsere „Konkurrenz“ sieht, erklärte uns der Chefredakteur der Zeitung nicht. Wir sind überrascht davon, mit welcher Gelassenheit das Tagblatt einen Antisemiten wie Erwin Kessler vor kritischen Kommentaren und Zitaten seiner Äußerungen schützt.

Update: 3. September 2015

Auch die Jungen Grünen Kanton Zürich sowie die Organisation Sentience Politics haben im Zuge des Vorgehend von Swissveg ihre Teilnahme an der Veganmania abgesagt. Sentience Politics verweist auf die öffentliche Erklärung der Kabarettistin Gabriele Busse und schreibt dazu:

Stellungnahme Sentience Politics

Update: 4. September 2015

In einem aktuellen Artikel berichtet die Schweizer Zeitung Der Landbote über Swissveg und deren Solidarität mit dem Antisemiten Erwin Kessler. Hierzu schreibt die Zeitung:

„Vereinspräsident Renato Pichler will auf Anfrage nicht näher auf die Vorwürfe von Indyvegan eingehen. Kesslers Verurteilungen seien lange her und hätten mit der Arbeit des VgT an der Veganmania nichts zu tun, sagt Pichler. Er spricht von einer Hetzkampagne von Indyvegan. „Wir akzeptieren andere Meinungen und sind offen für Diskussionen. Diese sind aber nicht möglich, wenn eine Gruppe aus der Anonymität heraus eine Hetze betreibt.““

„Kessler selbst sieht sich als Opfer einer «anonymen Verleumdungs- und Boykottkampagne» einer «linksextremen Hass- und Hetzszene». Indyvegan habe seine Zitate bösartig aus dem Zusammenhang gerissen, schreibt Kessler dem «Landboten». Fragen beantwortet er keine.“

In Anbetracht des Verlaufs dieser Diskussionen überrascht es wenig, dass weder Kessler noch Pichler zu den konkreten Vorwürfe Stellung beziehen. Man belässt es bei gut klingenden Vorwürfen. Auch ignoriert Pichler, dass eine Reihe antisemitischer Äußerungen von Erwin Kessler vorliegen, die jüngeren Datums sind. Allein, dass Kessler auf der Webite des VgT im Zusammenhang mit unsern Artikeln von einer „jüdischen Hetzkampagne“ sprach und Indyvegan als ein „mafios-anonymes, vermutlich linksextrem-jüdisches Netzwerk […]“ bezeichnete, zeigt auf welchens Ausmaß der Antisemitismus des Erwin Kessler hat.

Renato Pichler kündigt gegenüber dem Landboten „Kontrollen bei den Ausstellern“ an. „Wer rassistische oder menschenverachtende Inhalte verbreitet, werde vom Platz verwiesen.“ Dass Swissveg im Rahmen der Veganmania einem Verein eine Plattform bietet, die Reichweite für seine antisemitischen Vereinsmedien zu erhöhen, scheint für Pichler nach wie vor ebenso unproblematisch wie die Unterstützung der autoritären Sekte Universelles Leben. Ob zu diesen „Kontrollen“ auch ein Besuch der VgT-Website gehöre, erfahren wir nicht. Es überrascht uns, dass Renato Pichler einerseits weiterhin von einer „Hetzkampagne“ spricht, gleichzeitig jedoch als Konsquenz unserer Veröffentlichung „Kontrollen“ ankündigt.

Die Künstlerin Gabriele Busse teilte uns auf Anfrage mit, dass sich die von Erwin Kessler angekündigten rechtlichen Schritte bisher nicht in ihrem Briefkasten bemerkbar gemacht haben.

Update: 6. September 2015

Wie uns aus dem Umkreis des Vereins „Tier im Fokus“ mitgeteilt wurde, hat Erwin Kessler infolge eines ersten Termins vor einem „Friedensrichter“ seine Anzeige gegen den Verein vollständig zurückgezogen. Seine Drohung, all jene rechtlich zu verfolgen, die die gegen ihn vorliegenden Vorwürfe verbreiten oder nur „teilen“, findet sich nach wie vor auf der Website des Vereins VgT.

„Der VgT und Erwin Kessler haben bereits 12 Strafklagen gegen Einzelpersonen und Personengruppen in der Schweiz und Deutschland eingereicht – weitere folgen demnächst. Jeder der diese Verleumdungen verbreitet, weiterverbreitet („teil“) wird auf dem Rechtsweg zur Verantwortung gezogen.“(sic!)

Die Tofurei Engel, der vegane Caterinbetrieb ChéVEGara sowie das Magazin und Frühstückscafé Vlowers sagten ihre Teilnahme an der Veganmania ab.

In einem Interview gegenüber dem Schweizer Radiosender „Radio Top“, rechtfertigte der Swissveg-Präsident Pichler wiederholt seine Entscheidung, trotz der Kritik weiter mit dem antisemitischen Verein Vgt sowie der totalitären Sekte Universelles Leben zusammenzuarbeiten. Transkript des Interviews. Weiterhin berichtete 20 Minuten Schweiz unter dem Titel „Junge Grüne und Künstler boykottieren Veganerfest“ über die Diskussion um den VgT und die Veganmania in Winterthur.

Nachtrag: Die Vizepräsidentin des Verein gegen Tierfabriken (VgT) Sonja Tonelli teilte uns auf unserer Facebook-Seite mit:

Die Klage gegen tif wurde nur durch eine schärfere und umfassendere ersetzt und ist bereits hängig. Aber man trifft sich ja erst vor dem Friedensrichter, tif hat also noch immer die Möglichkeit, die falschen Behauptungen über Erwin Kessler zurück zu nehmen.(sic!)

Wir werden umfassend über den Prozess berichten.

Update: 9. September 2015

Auf der Facebook-Seite der Kabarettistin Gabriele Busse hinterließ Erwin Kessler gestern wiederholt einen Einschüchterungsversuch. Da die Künstlerin den Beitrag umgehend gelöscht hat, können wir nur den Wortlaut wiedergeben:

Wie ist Ihre Postadresse? Es kommt sie billiger, wenn Sie mir diese angeben, als wenn polizeiliche Ermittngen nötig sind, und Sie haben dann rascher die ersehnte Post in Ihrem Briefkasten. Oder möchten Sie sich doch lieber in der Anonymität verstecken wie Ihre linksestremen Freunde?(sic!)

Eine Künstlerin, die mit ihrem Namen auf hunderten Bühnen unterwegs ist, als „anonym“ zu bezeichnen, darf als interessant bezeichnet werden. Mit welchem Vorwurf und auf welcher Grundlage Kessler juristisch gegen Gabriele Busse vorgehen will, hat er bis heute nicht mitgeteilt.

Udate: 01. April 2016

In einem aktuellen Text unter dem Titel „Indyvegan-Hetze gegen Swissveg, Renato Pichler und Andere“ wehrt sich Swissveg nun gegen unsere Berichterstattung. Dabei erhebt die vegetarische Organisation zahlreiche Vorwürfe gegenüber unserem Netzwerk. In diesem sowie einem weiteren Text unter dem Titel „Hetzkampagnen“ positioniert sich Swissveg selbstbewusst offen nach rechts. In unserem Artikel „Swissveg + Kritik = Hetze²“ nehmen wir dazu Stellung.

Update: 13. September 2016

Nach einem Hinweis einer Leserin mit juristischer Expertise haben wir zwei Formulierungen korrigiert, die juristisch missverständlich waren. Erwin Kessler wurde zwar in mehreren Gerichtsverhandlungen verurteilt, diese bezogen sich jedoch auf ein und dasselbe Verfahren über mehrere gerichtliche Instanzen. Daher war die Formulierung „mehrfach verurteilt“ hier irreführend und wurde von uns entfernt.


 

  1. Bisher haben nach unserem Kenntnisstand folgende Schweizer Organisationen/Gruppen eine Zusammenarbeit mit dem VgT mit Blick auf die gegenwärtige Positionierung des Vereins und seines Präsidenten ausgeschlossen:
    Tier im Fokus (TIF)
    Ligue Suisse Contre la Vivisection (LSCV)
    Verein zur Abschaffung der Tierversuche
    Tierrechtsgruppe Zürich
    Tierrechtsgruppe Basel
    Vegane Gesellschaft Schweiz
  2. http://indyvegan.org/wp-content/uploads/2015/07/Wann-werde-ich-gekreuzigt_-VN-96-4.pdf
    Der Text ist ebenso auf der VgT-Website zu finden:
    http://www.vgt.ch/justizwillkuer/anklage_im_schaechtprozess.htm
    https://archive.is/tF9LW
  3. https://web.archive.org/web/20030725074303/http://www.vgt.ch/news_bis2001/010716.htm
    https://archive.is/BORhn
    Das Original findet sich nur noch via Wayback-Machine in der ursprünglichen Fassung, da Kessler infolge eines verlorenen Gerichtsprozesses gegen Krauthammer seine Aussagen entfernen musste. 
  4. https://archive.is/MhtI9
    http://www.vgt.ch/doc/linksextreme/index.htm
    Die Formulierung wurde nach unserer Berichterstattung über die Besagte Äußerung geändert in:
    „Eine mafiose, anonyme kleine Gruppe oder eine Einzelperson, die sich „Netzwerk“ nennt und mit vielen Fake-Profilen den Anschein erweckt, eine grosse Gruppe zu sein mit Beifall aus der ganzen Welt. Indyvegan tut nichts anderes als Rufmordkampagnen gegen Personen zu führen, insbesondere wenn die von jüdischen Kreisen beschworene Einzigartigkeit des Nazi-Holocausts dadurch infrage gestellt wird, dass jemand andere Massenverbrechen gegen die Menschlichkeit ähnlich schlimm findet. Aus kleinstem Anlass fällt Indyvegan über Menschen her mit Antisemitismus- und Nazi-Vorwürfen.“ 
  5. https://archive.is/3bOaW
    http://www.swissveg.ch/gabrielebusse
  6. https://archive.is/SqHwy
    http://www.veganmania.ch/stellungnahme
  7. Sollten diese Unternehmen nach Veröffentlichung unseres Artikels noch Stellung zu der Problematik beziehen, werden wir darüber in einem Update berichten. 
  8. http://abload.de/img/antwortalnaturaleos3.png
  9. http://abload.de/img/antwortcoopckprb.png
  10. „Zum wirtschaftlichen Bereich gehören zahlreiche Firmen. Allein in Handelsregister von Würzburg sind mehr als 140 „Christusbetriebe“ eingetragen. Hinzu kommen ständig wechselnde Gewerbebetriebe.“ http://www.agpf.de/Wittek.htm#Konzern
  11. https://de.wikipedia.org/wiki/Universelles_Leben
    http://www.parlament-berlin.de/ados/16/BildJugFam/vorgang/d13-2272.pdf
  12. „Prüft euch und euer Leben, ob ihr nicht in kleinen und in großen Dingen ähnlich denkt, redet und handelt wie die Juden zur damaligen Zeit. Auf diese Weise werden viele zum Judas. Sie werden dafür zu tragen haben – wenn nicht mehr in dieser Einverleibung, dann in den Seelenreichen oder in einer der nächsten Fleischwerdungen; denn der was der Mensch sät, das wird er ernten.
    Seit nahezu 2000 Jahren ernten die Juden von einer Fleischwerdung zur anderen, was sie damals und auch in ihren weiteren Einverleibungen gesät haben – bis sie ihren Erlöser an- und aufnehmen und das bereuen, was sie verursacht haben.“
    Das ist Mein Wort A und O. Das Evangelium Jesu. Die Christus-Offenbarung, welche die Welt nicht kennt, Gabriele Wittek – Universelles Leben 1993, 4. Aufl., S. 734 
  13. Aus dem Leben der Prophetin Gottes, Würzburg 1984, 2. Aufl., S.126f. 140 und 146 
  14. Erkenne und heile dich selbst durch die Kraft des Geistes, hg. vom Universellen Leben, 9. Auflage, Würzburg 1993, S. 96f. 
  15. Der Christusstaat 10/1987, S. 12f. 
  16. https://archive.is/7T3Py
    https://archive.is/8GMBm
    http://www.swissveg.ch/node/390
  17. http://www.randomhouse.de/Buch/Veganize-your-life-Das-grosse-Buch-des-veganen-Lebens-1000-Fakten-zu-Peace-Food/Ruediger-Dahlke/e469737.rhd
  18. http://blog.gwup.net/2013/11/29/das-goldene-brett-2013-fur-rudiger-dahlke-und-die-homoopathen-ohne-grenzen/
  19. https://www.youtube.com/watch?v=r_Vq8-jK0Qg
  20. https://www.facebook.com/ruedigerdahlke/posts/805066136204371
  21. http://www.blog.drteuschel.de/wordpress/ruediger-dahlke-mobbing-opfer-sind-wahnsinnig/
  22. http://bit.ly/1MktWRm
  23. http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2014/04/16/reichsbuerger-neonazis-und-antisemiten-querfront-kapert-friedensdemonstrationen_15687
    http://www.netz-gegen-nazis.de/category/ressorts/wissen/was-sie-machen/querfront
    http://www.hagalil.com/archiv/2014/07/02/montagsmahnwachen/
    http://www.tagesspiegel.de/politik/friedensmahnwachen-rechte-linke-verschwoerungtheoretiker-die-neue-querfront/11165150.html
    http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-04/montagsdemo-mahnwache-frieden-berlin
    http://www.berliner-zeitung.de/politik/montagsdemos-voelkische-friedensbewegung,10808018,26872180.html
  24. https://archive.is/alAau
    http://www.marsili-cronberg.de/published/kochen-ohne-knochen-beendet/
  25. https://de.wikipedia.org/wiki/Ewald_Stadler
  26. https://www.facebook.com/renato.pichler/posts/835296769819977
    http://abload.de/img/ewaldstadlergeteiltoeojf.png
  27. https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerrechtsbewegung_Solidarit%C3%A4t
    http://abload.de/img/buesobbo18.png
    https://www.facebook.com/renato.pichler/posts/556002641079733?pnref=story
  28. http://abload.de/img/9-11jzswc.png
    https://www.facebook.com/renato.pichler/posts/661554607194195?pnref=story
  29. Gemeint ist die Sekte „Universelles Leben“ 

27 Kommentare

  1. Vegana75

    Immer wieder lese ich Ihre Interessanten Berichte, auch wenn ich die Meinung ihrer Redaktoren nicht in jedem Fall teile.
    Ich lebe jetzt seit über 25 Jahren in der Schweiz und kenne auch die Aktivitäten der Swissveg ein bisschen. Man kennt die Organisation weil Sie halt die grösste Tierrechtsorganisation ist und auch die grösste Akzeptanz bei den Schweizern hat. Jeder der Vegi ist kennt den Verein und weiss auch, dass die definitiv nichts mit Fremdenfeindlichkeiten am Hut haben. Sind halt auch immer spezielle Persönlichkeiten aber das sind wir „Veganer“ doch alle 🙂 . Leider merkt man dem Bericht an, das man hier eher gegen die Swissveg hetzt, statt eine gründliche Recherche durchzuführen. In einer demokratischen Welt zu leben heisst – leben und leben lassen, Politisch, Religiös etc. . Der Bericht spiegelt aber leider nicht die Realität wieder, was aber auch daran liegen könnte, das ein lieber Herr Redaktor sich zu Schade war, direkt vor Ort zu recherchieren. Ich hoffe die Qualität dieses „Hetzbriefs“ bleibt ein Einzelfall und ich kann mich wieder auf gut recherchierte Berichte Ihrerseits freuen 🙂 .

    Schönen Tag allerseits 🙂

    Nikolas

    • Indyvegan

      „Leider merkt man dem Bericht an, das man hier eher gegen die Swissveg hetzt, statt eine gründliche Recherche durchzuführen.“

      Der Vorwurf der „Hetze“ setzt voraus, wir würden hier falsche Behauptungen verbreiten. An welcher Stelle tun wir das genau? An welcher Stelle ist unsere Recherche fehlerhaft?

      „In einer demokratischen Welt zu leben heisst – leben und leben lassen, Politisch, Religiös etc.“

      Antisemitismus fällt auch in der Schweiz zum Glück nicht unter Meinungsfreiheit. Wenn Swissveg sich entscheidet, sich hinter einen antisemitischen Verein zu stellen, dann ist das die Entscheidung der Organisation und nicht unsere. Wir berichten lediglich darüber und suchen nach Erklärungen.

      „Der Bericht spiegelt aber leider nicht die Realität wieder,“

      Ein Artikel kann nie die „Realität“ wiederspiegeln. Er gibt immer nur einen Ausschnitt davon. Welche Behauptungen in unseren Artikel sind falsch?

      „was aber auch daran liegen könnte, das ein lieber Herr Redaktor sich zu Schade war, direkt vor Ort zu recherchieren.“

      Es ist erstaunlich, dass du davon ausgehst, dass der Beitrag von einer Person geschrieben wurde und dass diese auch noch männlich sei. Welchen Grund es in diesem Fall geben soll, vor ort zu recherchieren, erschließt sich uns nicht. Wir haben Swissveg die Möglichkeit gegeben, eine Stellungnahme zu unseren Fragen abzugeben. Swissveg hat das abgelehnt.

      „Ich hoffe die Qualität dieses „Hetzbriefs“ bleibt ein Einzelfall und ich kann mich wieder auf gut recherchierte Berichte Ihrerseits freuen“

      Dieser Bericht ist genauso sorgfältig recherchiert wie all unsere weiteren Beiträge.

    • Ste

      Nur weil Sie seit 25 Jahren in der Schweiz leben und die Mechanismen hier zu kennen vermeinen, sollten Sie nicht Zusammenhänge negieren, welche Sie tatsächlich nicht sehen.
      Ich darf sie darauf hinweisen, dass Swissveg zwar die grösste vegane Vereinigung ist – aber früher Schweizerische VEGETARISCHE Gesellschaft hiess und sich auch um den VEGETARISMUS in der Schweiz kümmerte.
      Es gibt noch andere Vereinigungen in der Schweiz, welche sich mit dem Thema VEGAN auseinandersetzen – und dies auf fundierte und souveräne Art und Weise, ohne sich in irgendeiner Art und Weise hinter einen E. Kessler – einen Semiten vor dem Herrn – zu stellen.

      Bevor Sie indyvegan, welche in diesem Artikel tatsächlich ausschliesslich FAKTEN präsentiert, anprangern, recherchieren Sie doch mal selbst im Netz und Sie werden sehen, dass dies hier KEIN Hetzschreiben ist!

  2. Antispe Mainz

    Vielen Dank für Eure Arbeit. Auch wenn ich sagen muss, dass mich das Lesen Eurer Artikel oft deprimiert…

    Schon seit den 90ern wird der „Kampf“ gegen reaktionäre und braune Elemente in der Tierrechts-Bewegung geführt. So enthielt schon die Zeitschrift „Vegan Info“ z.B. in der Nr. 8 (1996) einen Artikel über Ökofaschismus. Auch in anderen Zeitschriften wurde das Thema immer wieder ausgiebig bearbeitet:

    – Vegan Info Nr. 10: LebensschützerInnen auf Tierschutzdemo
    – No Hierarchy Nr. 1: Antisemitismus und Rassismus bei Tierschützern
    – Schwarz-grünes Gegengift Nr. 5: Ökofaschos „Voorpost“

    Weitere Beispiele wären leicht zu bringen. (Ach ja, die erwähnten Zeitschriften sind hier zu finden: http://al-archive.lnxnt.org/)

    Insofern scheint dieses Problem ein strukturelles zu sein. Tierschutz und Tierrechte kommen eben oft auch sehr, sehr bürgerlich-konservativ daher…

  3. Vegana75

    Hoppla das kam aber zügig 🙂

    Der Recherche fehlt meiner Meinung nach eine objektive Darstellung der Swissveg, wie Sie eben von den Leuten hier wahrgenommen wird. Und die ist alles andere als Braun oder religiös einseitig. Und wenn Sie die Menschen, die Vegetarier und Veganer vor Ort (darum würde es eben Sinn machen, nicht nur vom hören sagen zu berichten…) interviewen würden, wäre auch klar dass die nichts mit Judenhass oder Ausländerfeindlichkeiten am Hut haben. Die VGT kennt ebenfalls fast jeder hier, da die immer wieder mal Zeitschriften in alle Schweizer Haushalte senden, wo über die Missstände in Ställen etc. berichtet werden (und sind nicht wirklich beliebt bei den meisten…). Bitte versteht mich nicht falsch, ich hasse alles Braune, aber eben auch das linksradikale, und dieser Bericht hat meiner Meinung nach sehr viel vom Linksradikalismus intus. Der Drudenfuss – oder auch rote Stern in Ihrem Logo steht ja leider auch für das kommunistische, sozialistische Gedankengut und wenn ich jetzt böse wäre, könnte ich Ihnen ebenfalls eine Sympatie für diese Dinge unterstellen (und steht die Faust für Gewalt?). Sie sehen, wenn man finden will findet man immer. Bleiben Sie bei einer seriösen Berichterstattung und der Leser wird es Ihnen danken.
    Wirklich nicht böse gemeint und ich will niemanden in Ihrer Redaktion diffamieren.

    Schönen Abend

    Nico

    • Indyvegan

      Der Recherche fehlt meiner Meinung nach eine objektive Darstellung der Swissveg, wie Sie eben von den Leuten hier wahrgenommen wird. Und die ist alles andere als Braun oder religiös einseitig.

      In einem Zeitungsartikel über Angela Merkel sollten also auch alle Facetten ihres Wirkens vorkommen, damit du glücklich bist? Du scheinst misszuverstehen, was der Sinn von Journalismus ist. Es ist nicht unsere Aufgabe eine Person oder eine Organisation allumfassend und vollständig abzubilden. Wir berichten über Vorgänge und Verlautbarungen.

      „Und die ist alles andere als Braun oder religiös einseitig.“

      Wir haben Swissveg weder als „braun“ noch als „religiös einseitig“ bezeichnet. Daher wissen wir nicht worauf du dich hier beziehst. Swissveg ist eindeutig offen nach rechts und hat kein Problem damit, sich hinter einen antisemitischen Verein wie den VgT und seinen Präsidenten zu stellen.

      „Und wenn Sie die Menschen, die Vegetarier und Veganer vor Ort (darum würde es eben Sinn machen, nicht nur vom hören sagen zu berichten…) interviewen würden, wäre auch klar dass die nichts mit Judenhass oder Ausländerfeindlichkeiten am Hut haben.“

      Da wir in unserem Beitrag keinerlei Aussagen über irgendwelche vegan lebenden Menschen im Allgemeinen gemacht haben, gibt es auch keinerlei Notwendigkeit, diese zu befragen.

      „Die VGT kennt ebenfalls fast jeder hier, da die immer wieder mal Zeitschriften in alle Schweizer Haushalte senden, wo über die Missstände in Ställen etc. berichtet werden (und sind nicht wirklich beliebt bei den meisten…).“.“

      Es hat für den Inhalt unseres Beitrags wie auch für die Diskussion selbst keinerlei argumentativen Wert, wie bekannt der VgT ist.

      „Bitte versteht mich nicht falsch, ich hasse alles Braune, aber eben auch das linksradikale, und dieser Bericht hat meiner Meinung nach sehr viel vom Linksradikalismus intus. „

      Es ist immer wieder erstaunlich, wenn sich vegan lebende Menschen über „Radikalität“ bescheren, während sie selbst ein von der Norm radikal abweichenden Lebensstil pflegen. Was genau ist an unserem Beitrag linksradikal? Dass wir Antisemitismus problematisieren? Wenn das linksradikal ist, dann sind die Schweizer Gerichte, die Kessler verurteilt haben vermutlich auch linksradikal? 🙂

      „Der Drudenfuss – oder auch rote Stern in Ihrem Logo steht ja leider auch für das kommunistische, sozialistische Gedankengut und wenn ich jetzt böse wäre, könnte ich Ihnen ebenfalls eine Sympatie für diese Dinge unterstellen (und steht die Faust für Gewalt?). „

      Der Unterschied zwischen deinem Phantasieren über mögliche Deutungen unseres Logos liegt verglichen mit unseren Artikeln darin, dass wir nicht etwas hineindeuten, sondern sachlich über klar identifizierbare Aussagen und Handlungen berichten. In dem Fall über antisemitische, pseudowissenschaftliche und verschwörungsideolgische. Wo du in unserem Stern die Farbe Rot siehst, erschließt sich uns nicht. Und wenn der Stern jetzt Rot wäre, was hätte das zu bedeuten? Dass wir Steineschmeißende Monster sind? Du merkst hier hoffentlich selbst, dass deine Ausführungen rein gar nichts mehr mit dem Inhalt unseres Artikels zu tun haben. Und du merkst auch, dass du mit der Extremismustheorie hier nicht weiter kommst.

      „Sie sehen, wenn man finden will findet man immer.“

      Wenn du von dieser oft gehörten Behauptung so überzeugt bist, machen wir eine Wette: Du findest innerhalb von einer Woche auch nur annähernd so neonazistische Ideologien im Vorstand der Organisation „ARIWA“. Wenn du solche findest, berichten wir breit darüber und feiern dich in einem eigenen Artikel. Wenn du sie nicht findest, zahlst du uns die Servermiete für ein Jahr. Deal?
      Du unterstellst uns hier, dass wir etwas finden wollen. Als wären wir froh darüber, dass Swissveg einen Antisemiten hofiert. Und als wäre dieser Fakt etwas wonach man „suchen“ müsste. Ganz allgemein muss man in der Tierschutz-Szene nicht nach rechten Ideologien suchen. Diese sind dort historisch bedingt weit verbreitet.

      „Bleiben Sie bei einer seriösen Berichterstattung und der Leser wird es Ihnen danken.“

      Unsere Berichterstattung war noch nie anders als in diesem Artikel. Was an diesem Artikel unseriös sein soll, konntest du uns hier nicht erklären. Nicht in die Schweiz zu fahren, um zu einem Artikel über die Veganmania ein Rundumprofil von Swissveg mit Interviews mit irgendwelchen Veganer*innen zu machen, ist nicht „unseriös“.
      Wir bitten dich wiederholt darum, auf die Inhalte unseres Artikels einzugehen. Denn zu diesem Zweck gibt es diesen Kommentarbereich hier. Er ist nicht dazu da, ausgedachte Textinhalte darzulegen, die an keiner Stelle in unseren Texten enthalten sind.

    • Antispe Mainz

      Zitat: „(und steht die Faust für Gewalt?)“

      Alter Schwede! Mir scheint Sie haben wirklich überhaupt keine Ahnung! Das Symbol mit Pfote und Faust und seine Bedeutung kennt ja nun wirklich fast jeder…

      … animal liberation, human liberation – one struggle, one fight!

  4. Edwin Moser

    Liebe Verfasserinnen dieses Artikels

    Ihr arbeitet sehr detailliert und beantwortet jede Reaktion genau. Das ist begrüssenswert. Leider arbeitet ihr anonym, was ihr mit Sicherheitsaspekten begründet. Dies ist schade, da Eure Vorwürfe doch erheblich sind.

    Meiner Meinung und Erfahrung nach arbeitet die Swiss Veg und der Präsident Renato Pichler ausgezeichnet und sehr professionell. Swiss Veg ist ein Verein, der sich um das Tierwohl sehr verdient macht. Dass der Verein, der seit 22 Jahren wichtige Arbeit leistet und sein Präsident hier in einer reaktionäre Ecke gestellt wird, ist unglaublich und meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt.

    Das Statement des Vereins für die Vorgaben für die Teilnahme an der Veganmania – die Nichtduldung von religiösen, ideologischen oder politischen Aussagen – hätte vielleicht etwas stärker formuliert werden können. Aber es ist eine klare Aussage, wie sie wohl für die meisten Veranstaltungen in der Schweiz abgegeben wird.

    Die Veganmania ist ein rein veganes Strassenfest und nichts anderes. Kein Besucher wird dort mit extremen politischen Inhalten direkt in Kontakt kommen und es ist zu hoffen, dass viele Menschen, Veganer und Nichtveganer diesen Anlass besuchen. Leider könnten sich viele Leser dieses Artikels motiviert fühlen, dem Anlass fernzubleiben.

    Eure Vorgehensweise, sämtliche privaten Facebookposts eines Vereinsvorstandes zu untersuchen und wegen einzelner Posts ihm „weitergehende reaktionäre Positionen“ zu unterstellen ist fragwürdig und unfair. Kann ich denn jeden Artikel, den ich gut empfinde und posten möchte zu 100% prüfen und sicherstellen, dass die Verfasserin keine radikalen Positionen vertritt?

    Bezüglich Verschwörungsthesen zu den Anschlägen auf das World Trade Center: Bezeichnet ihr dann auch jemanden, die Reden von Daniele Ganser postet als reaktionär?

    Sollen wir jetzt nur noch anonym posten, um sicher zu stellen, dass wir keine angreifbaren Posts verschicken?

    • Indyvegan

      Hallo Edwin,

      „Leider arbeitet ihr anonym, was ihr mit Sicherheitsaspekten begründet. Dies ist schade, da Eure Vorwürfe doch erheblich sind.“

      Wir nehmen schon mal vorweg, dass wir aus deinem Kommentar nicht erkennen können, an welcher Stelle unsere Kritik ungerechtfertigt ist oder wir falsche Tatsachenbehauptungen verbreitet haben. Daher ist auch unklar, welche Bedeutung die Anonymität in diesem Zusammenhang haben soll.

      „Meiner Meinung und Erfahrung nach arbeitet die Swiss Veg und der Präsident Renato Pichler ausgezeichnet und sehr professionell. Swiss Veg ist ein Verein, der sich um das Tierwohl sehr verdient macht. Dass der Verein, der seit 22 Jahren wichtige Arbeit leistet und sein Präsident hier in einer reaktionäre Ecke gestellt wird, ist unglaublich und meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt.“

      Warum wird eigentlich immer dann wenn wir die Aussagen, das Handeln oder die Ideologien von Personen oder Organisationen kritisieren, aufgezählt, was diese angeblich für tolle Arbeit leisten? Haben wir das irgendwo in Zwiefel gezogen? Nein. Also ist diese Frage auch nicht von Interesse. Man erarbeitet sich durch eine besonders umfangreiche, gute oder langjährige Arbeit für nichtmenschliche Tiere keinen Freibrief, Antisemitismus oder sonstige gruppenbezogen-menschenfeindliche Ideologien zu billigen oder zu vertreten.

      „Die Veganmania ist ein rein veganes Strassenfest und nichts anderes. Kein Besucher wird dort mit extremen politischen Inhalten direkt in Kontakt kommen und es ist zu hoffen, dass viele Menschen, Veganer und Nichtveganer diesen Anlass besuchen.“

      Nun, zunächst handelt es sich qua der Grundannahmen der von dir zugrundegelegten Extremismustheorie bereits um ein „extremes“ und auch politisches Anliegen, für vegane Lebensweise und Tierrechte zu werben. Zudem spielt es eine untergeordnete Rolle, ob ein Verein wie der VgT seine antisemitischen Inhalte innerhalb oder außerhalb der Veranstaltung verbreitet. Solche Veranstaltungen dienen neben der Information über vegane Lebensweise der Mitlgiederwerbung und Reichweitensteigerung der beteiligten Organisationen. Selbstverständlich hilft die Veganmania demnach mit, die Reichweite eines Vereins zu steigern, der antisemitische Inhalte verbreitet und neonazistische Medien bewirbt. Nicht zuletzt ist eine solche Kooperation 70 Jahre nach Ende des Holocaust ein Zeugnis mangelnder politischer Bildung innerhalb der Organisation Swissveg, oder aber ein Zeichen der ideologischen Übereinstimmung mit antisemitischen Positionen.

      „Leider könnten sich viele Leser dieses Artikels motiviert fühlen, dem Anlass fernzubleiben.“

      Das würden wir begrüßen. Es gab auch bereits einige Rückmeldungen, die die Organisation eines alternativen veganen Festes andenken. Ein Fest ohne Antisemiten und Sekten. Mehr noch hätten wir begrüßt, wenn Swissveg selbst bemerkt hätte, dass Sekten und Antisemiten nichts auf einem veganen Fest verloren haben.

      „Eure Vorgehensweise, sämtliche privaten Facebookposts eines Vereinsvorstandes zu untersuchen und wegen einzelner Posts ihm „weitergehende reaktionäre Positionen“ zu unterstellen ist fragwürdig und unfair.“

      Wenn sämtliche öffentlich gemachte Aussagen einer in der Öffentlichkeit stehenden Person in Betracht gezogen werden, um diese Person einzuschätzen, dann ist das nicht unfair, sondern folgerichtig. Es handelt sich in diesem Fall zu 100% um öffentlich gemachte Aussagen/Postings. Mit Blick auf die von dir zitierten Worte, legen wir dir nahe, den Text nochmals gründlich und genau zu lesen: „Inwieweit dies Einzelfälle sind oder Hinweise auf weitergehende reaktionäre Positionen, lässt sich aus diesen wenigen Inhalten höchstens erahnen.“

      „Kann ich denn jeden Artikel, den ich gut empfinde und posten möchte zu 100% prüfen und sicherstellen, dass die Verfasserin keine radikalen Positionen vertritt?“

      Und da ist es wieder das Wort: „radikal“. Wenn du auf die Pinnwand einer Person schaust, die sich für Tierrechte engagiert, gegen Rassismus oder für eine menschenwürdige Asylpolitik, dann sind diese Positionen immer „radikal“. Wir kritisieren keine radikalen Positionen. Wir kritisieren menschenfeindliche Ideologien und Positionen. Wenn du nun beispielsweise einen Beitrag einer neonazistischen Politsekte wie „BüSo“ teilst oder eine Stellungnahme eines Neonazis der Homosexuelle für „pervers“ hält, dann kannst du darauf warten, dass dich jemand darauf hinweist und dann reagieren oder du informierst dich vorher, welchen Menschen du auf deiner Seite eine Plattform und damit eine Öffentlichkeit gibst. Pichler hat sich gegen beides entschieden.

      „Bezüglich Verschwörungsthesen zu den Anschlägen auf das World Trade Center: Bezeichnet ihr dann auch jemanden, die Reden von Daniele Ganser postet als reaktionär?“

      Daniele Ganser ist ein Verschwörungsideologe, der sich hervorragend mit dem antisemitischen Rechtspopulisten und Verschwörungsideologen Ken Jebsen versteht. Viele Menschen posten den populistischen Abfall dieser Ideolog*innen, weil sie es einfach nicht besser wissen und weil sie sich von deren einfachen Antowrten auf komplizierte Fragen beeindrucken und fangen lassen. Inwieweit eine Person dann als „rekationär“ zu bezeichnen ist, lässt sich nur bei genauerer Betrachtung sagen. Genau aus diesem Grund und aufgrund der Begrenztheit der Hinweise, haben wir diese Bezeichnung für Pichler nicht vorgenommen. Auch wenn du uns das unterstellst. Interessant ist hier, dass (und diese Dynamik kennen wir bereits) wieder sehr viel mehr über Begriffe statt über Inhalte diskutiert wird. Es geht hier im glasklaren Antisemitismus was Kessler angeht. Es geht um verschwörungsideologische Gesundheitsgefährdung und Toleranz gegenüber Antisemitismus bei Swissveg. Es geht um die Unterstützung einer totaliären Sekte, die Menschen ausbeutet und sich an ihnen bereichert. Es geht um Vorgänge im Zusammenhang mit der Kabarettistin Gabriele Busse, die unfassbar sind. Warum willst du nicht über diese Dinge diskutieren? Warum erzählst du uns stattdessen das was alle bereits wussten, nämlich, dass sich Swissveg für Tiere einsetzt?

      „Sollen wir jetzt nur noch anonym posten, um sicher zu stellen, dass wir keine angreifbaren Posts verschicken?“

      Auch dein Schlusssatz giubt das sehr gut wieder. Das Problem ist die Ideologie und nicht erst deren Äußerung. Generationen von rechten und anderen reaktionären Ideolog*innen haben hart daran gearbeitet, ihre Ideologien zu maskieren und zu chiffrieren. Menschen lernen, sozial erwünscht zu sprechen. Wir sind sehr glücklich wenn Menschen ihre politischen Ansichten in der Öffentlichkeit äußern. Dann sind sie sichtbar und dann können sie offen kritisiert werden. Auf der anderen Seite sollte man im Internetzeitalter so langsam verstehen, dass Medienkompetenz ähnlich wichtig wird wie ein Führerschein für das Auto oder die Fähigkeit des Lesens. Statt also alle Inhalte zu verbreiten, die auf den ersten Blick die eigene Haltung widerspiegeln, macht es Sinn, sich die Inhalte und insbesondere die Quellen genau anzusehen. Sonst teilt man auch schnell mal einen neonazistischen Tierschutzpost und unterstützt damit Strukturen, mit denen man nicht assoziiert werden will.

  5. lilaleila

    Alle Organisationen und Personen die Sie kritisieren sind öffentlich und bekannt und müssen Worte und Taten rechtfertigen. Keine der Organisationen und Leute die Sie kritisieren sind Anonym wie Sie. Ich finde es sehr bedenklich anderen Organisation rechtswidriges Verhalten vorzuwerfen und zu diffamieren und selbst ebenfalls rechtswidrig zu handeln. Im EU Raum besteht eine Impressumspflicht auch für Seiten mit journalistischen Inhalten.

    Aber so war es schon immer – austeilen kann man aber nicht einstecken. Das ist noch nicht einmal Linksradikalismus sondern einfach nur Feige. Schade.

    • Indyvegan

      „Alle Organisationen und Personen die Sie kritisieren sind öffentlich und bekannt und müssen Worte und Taten rechtfertigen.“

      Das müssen wir auch. Und das tun wir auch umfangreich.

      „Keine der Organisationen und Leute die Sie kritisieren sind Anonym wie Sie.“

      Richtig. Und würden wir nicht auch Veröffentlichungen bringen, die gewaltbereiten, neonazistischen Strukturen gelten, würden wir allein für den Fall Kessler unsere Anonymität gern auch aufgeben, um in einem Gerichtsverfahren wiederholt feststellen zu lassen, dass Erwin Kessler ein Antisemit ist und zurecht so bezeichnet wird. Der Fall ist sehr eindeutig und die Zahl der antisemitischen Äußerungen ist groß.

      „Im EU Raum besteht eine Impressumspflicht auch für Seiten mit journalistischen Inhalten.“

      Vielen Dank für diese Information, aber das wussten wir bereits. Im EU-Raum besteht auch die rechtliche Legitimation nichtmenschliche Tiere auszubeuten und zu töten. Dadurch wird das aber auch nicht richtiger. Gleiches gilt für die menschenunwürdige EU-Asylpolitik. Keine Einzige Organisation oder Einzelperson über deren Handeln und deren Aussagen wir berichteten hat uns bisher auch nur eine einzige falsche Tatsachenbehauptung aufgezeigt. In der Regel versuchen das die betroffenen Personen nicht einmal.

      Wir fragen uns, warum dir die Illegalität eines fehlenden Impressums so wichtig ist, die Illegalität und moralische Unvertretbarkeit von Antisemitismus bzw. „Volksverhetzung“ aber keine Erwähnung findet in deiner Ode an den Rechtsstaat.

      Aber so war es schon immer – austeilen kann man aber nicht einstecken. Das ist noch nicht einmal Linksradikalismus sondern einfach nur Feige. Schade.

      Wir können einstecken. Sehr gut sogar. Nur zeigt auch dein Kommentar wieder, dass da einfach nichts kommt. Nicht mehr als die Kritik an unserer anonymen Arbeitsweise. Auf die Inhalte nimmt kaum jemand von denen, die hier einen Antisemiten verteidigen und Antisemitismus verharmlosen, Bezug.

  6. lilaleila

    „Vielen Dank für diese Information, aber das wussten wir bereits. Im EU-Raum besteht auch die rechtliche Legitimation nichtmenschliche Tiere auszubeuten und zu töten. Dadurch wird das aber auch nicht richtiger.“

    – Macht Ihr Geschäftsgebaren aber auch nicht richtiger 😉

    „Keine Einzige Organisation oder Einzelperson über deren Handeln und deren Aussagen wir berichteten hat uns bisher auch nur eine einzige falsche Tatsachenbehauptung aufgezeigt. In der Regel versuchen das die betroffenen Personen nicht einmal.“

    – Bei einem anonymen Internetblog geht das auch schlecht. Auch eine allenfalls rechtliche Beurteilung Ihrer Behauptungen sind nicht möglich. Da Ihre „Opfer“ auch allesamt an einer realen Adresse zuhause sind kann das auch sehr schnell gefährlich werden. Oder wollen Sie behaupten Linksradikale sind nicht gefährlich?

    • Indyvegan

      „Macht Ihr Geschäftsgebaren aber auch nicht richtiger“

      Wir machen keinerlei „Geschwäfte“, daher ist es unangemessen, hier von „Geschäftsgebahren“ zu sprechen. Unsere anonyme Arbeit legitimiert sich über unsere persönliche Sicherheit. Wodurch legitimieren sich die antisemitischen Äußerungen Kesslers? Zu denen hast du noch kein einziges Wort verloren.

      „Bei einem anonymen Internetblog geht das auch schlecht. Auch eine allenfalls rechtliche Beurteilung Ihrer Behauptungen sind nicht möglich. Da Ihre „Opfer“ auch allesamt an einer realen Adresse zuhause sind kann das auch sehr schnell gefährlich werden. Oder wollen Sie behaupten Linksradikale sind nicht gefährlich?“

      Wenn du dich ein wenig mit der Neonazi-Szene befasst, wirst du feststellen, dass Hausbesuche ein Werkezug von Neonazis sind und nicht von sogenannten „Linksradikalen“. Darüber hinaus rufen wir an keiner Stelle dazu auf, Gewalt gegen die Personen oder Organisationen auszuüben, über die wir berichten. Die Gefahr, dass unsere Berichterstattung über nachweislich gemachte Äußerungen und Handlungen dazu führt, dass Menschen gewaltätig werden, ist also genauso gering wie bei der gleichen fundierten Berichterstattung bspw. durch den Verein „Tier im Fokus“, der einen Teil der von uns dokumentierten Aussagen auch mit der gleichen Einschätzung veröffentlicht hat. Die Gefahr wäre ebenso gering, wenn der Spiegel darüber berichten würde. Doch unabhängig von der gemutmaßten Größe der Gefahr liegt unsere Verantwortung schlicht darin, journalistisch sauber zu arbeiten, ordentlich zu recherchieren und nichts zu behaupten, das wir nicht belegen können. Diese Verantwortung ist für uns als anonyme Seite umso größer, da die Personen über die wir schreiben keine rechtliche Handhabe gegen unsere Beiträge haben. Seit Bestehen unseres Netzwerkes wurde uns durch genau eine Person (es war Marsili Cronberg) eine Falschbehauptung nachgewiesen, die wir alsgleich nach seinem Hinweis korrigiert haben. Es ging darum, dass wir ihm unterstellten, Menschen als „Hetzer“ bezeichnet zu haben. Richtig war jedoch, dass er Menschen unterstellte, zu „hetzen“. Weder von Erwin Kessler noch von sonst einer Person oder Organisation wurden wir auf konkrete Falschbehauptungen hingewiesen und aufgefordert, diese zu entfernen. Da dies eine Grundvoraussetzung für ein rechtliches Vorgehen wäre, wird hier also nicht mal die einfachste Möglichkeit genutzt, Inhalte richtig zu stellen. Der Grund dafür liegt darin, dass die Personen auch auf mehrfach Nachfrage nicht benennen können, welche Behauptungen nicht richtig seien.

  7. Pingback: Veganmania 2015 - mit Antisemitismus für die Tiere - VEGANmimikry

  8. P.Stettler

    Habt ihr gesehen, dass Dr. Erwin Kessler einen koscheren Laden empfahl und lobt auf der Homepage, weil dessen koschere Guetzli zumeist vegan sind? Die Aussage ist von 1998.

  9. P.Stettler

    Seine gelegentlich verwendete Differenzierung „Schächtjuden“ macht deutlich, dass er nichts gegen Juden allgemein hat. Falls er Antisemit wäre, wodurch sonst sollte diese Antisemitismus denn begründet sein? Es ist also allenfalls symptomatischer Antisemitismus, aber sicher nicht programmatischer.

    • Indyvegan

      „Seine gelegentlich verwendete Differenzierung „Schächtjuden“ macht deutlich, dass er nichts gegen Juden allgemein hat.“

      In unserem Artikel haben wir die antisemitischen Äußerungen umfassend dokumentiert. Diese machen deutlich, dass Kessler sich erstens bei Weitem nicht nur im Kontext des Schächtens antisemitisch äußert. Er verbeitet antisemitische Verschwörungsthesen. Er mutmaßte sogar hinter unserem Netzwerk jüdische Menschen. Und wer sich Kesslers Texte genau ansieht, stellt fest, dass so ziemlich alles was Kessler als „negativ“ einstuft in seiner antisemitischen Verschwörungswelt seine Ursache im Handeln von jüdischen Menschen hat. Zweitens deutet auch die Art und Weise seiner Kritik am Schächten darauf hin, dass es sich hier nicht um eine „Variante“ von Kritik an einer Schlachtform handelt. Die Rhetorik ist deckungsgleich mit antisemitischer Anti-Schächtpropaganda der Nazis sowie der Neonazis. Auch das haben wir aufgezeigt. Woraus Kesslers Antisemitismus entstanden ist, darüber stellen wir keine Mutmaßungen an, weil wir nicht seine Therapeut*innen sind.

  10. moby

    Ich finde es sehr interessant, dass Sie auf dieser Internetseite kritiklos die Tierrechtsgruppe Zürich verlinken, die aufgrund ihrer „Links“-Seite offensichtlich zahlreiche Kontakte zu speziesistischen und linksradikalen Organisationen pflegt oder zumindest mit diesem sympathisiert. So finden sich z.B. auf der Seite der verlinkten WOZ zahlreiche Artikel, die den Fleischkonsum verherrlichen und zutiefst speziesistisch sind.

    Nur 2 Beispiele:
    «Ich glaube, es liegt am Störmetzger», 22.09.2011
    „…Ich habe ein halbes Kilo Voressen mitgenommen, mit Knochen. Ich habe es kurz angebraten mit Zwiebeln, dann zwei Esslöffel Honig dazugegeben, etwas Zimt und Gelbwurz, ein paar Nelken, je einen Zweig Ysop und Rosmarin, das Fleisch mit Bouillon bedeckt und etwa fünfzig Minuten kochen lassen. Während des Kochens warf ich auch noch ein halbes Kilo entsteinte Zwetschgen hinein, sie stammen vom gleichen Hof wie das Gitzi. Am Ende schmeckte es wie Weihnachten.
    Die Sauce war gut, aber wirklich beeindruckend war das Fleisch. Ich weiss nicht, ob ich jemals so aromatisches, würziges Fleisch gegessen habe. Obwohl ich, wenn überhaupt, nur Biofleisch esse. An der Weide allein kann es also nicht liegen. Ich glaube, es liegt am Störmetzger…“

    «Das Fleisch war zufrieden», vom 27.06.2013
    „…Die «Hinteregg» ist die beste Beiz weit und breit. Annette Hauser und Jochen Schmidt leben das ganze Jahr über mit ihrer Tochter hier oben auf 1100 Metern. Sie halten zehn Angusmutterkühe mit Kälbern, einige Schweine, Kaninchen und Hühner; im Sommer betreuen sie zusätzlich eine grosse Herde Sömmerungsrinder der Alpgenossenschaft Rumisberg. Annette Hauser, die auch schon in der Genossenschaftsbeiz Kreuz in Solothurn gearbeitet hat, ist eine grossartige Köchin. Es gibt Lauchsuppe mit Parmesan, Steak von den eigenen Rindern mit Bratkartoffeln und selbst gemachte Nudeln mit Bärlauchpesto. Auch der Quarkkuchen zum Dessert ist selbst gemacht, genauso wie der Zopf zum Zmorgen. Das Fleisch ist wunderbar saftig, es schmeckt nach einem zufriedenen Rinderleben auf der Weide…“

    Offensichtlich ist die menschenbezogene Linksideologie der Tierrechtsgruppe Zürich so tief verwurzelt, dass Tierrechte nur als Mittel zu Zweck missbraucht werden. Vielleicht wird aber auch nur versucht, die Tierrechts- und Veganszene mit ihrer linksradikalen Ideologie zu unterwandern. Solche Vereine haben in der Tierrechtsszene nichts verloren. Und so eine Organisation distanziert sich vom VgT. Da kann ich nur sagen: Zum Glück!

    • Indyvegan

      Wenn du Links zu den entsprechenden Artikeln hinzufügst, können wir uns leichter ein Bild davon machen und uns auch inhaltlich darauf beziehen.

      „Offensichtlich ist die menschenbezogene Linksideologie der Tierrechtsgruppe Zürich so tief verwurzelt, dass Tierrechte nur als Mittel zu Zweck missbraucht werden.“

      Zu welchem Zweck soll das deiner Meinung nach stattfinden? Was den Begriff Ideologie angeht, empfehlen wir dir, diesen mal nachzuschlageb bevor du ihn in einem solchen Zusammenhang verwendest. https://de.wikipedia.org/wiki/Ideologie

      „Vielleicht wird aber auch nur versucht, die Tierrechts- und Veganszene mit ihrer linksradikalen Ideologie zu unterwandern.“

      Da braucht gar nichts unterwandert zu werden. Es gab schon immer eine emanzipatorische, antifaschistische Tierbefreiungs-/Tierrechtsszene. Ob dir das nun gefällt oder nicht.

      „Solche Vereine haben in der Tierrechtsszene nichts verloren.“

      Warum? Weil sie dir den Spaß verderben, mit Antisemit*innen für die Tiere zu demonstrieren?

      „Und so eine Organisation distanziert sich vom VgT. Da kann ich nur sagen: Zum Glück!“

      Du scheinst diesem antisemitischen VErein sehr zugetan zu sein. Wie vereinst du es eigentlich für dich, einen Verein zu bejubeln, der antisemitische Inhalte verbreitet? Ein Verein, der sich den „Schutz“ nichtmenschlicher Tiere zur Augabe gemacht hat und dabei gleichzeitig gruppenbezogen gegen menschliche Tiere hetzt, Holocaustleugner verteidigt und deren geschichtsrevisionistische, rechtsradikale Medien bewirbt?

  11. moby

    Ihre ausweichende Antwort bestätigt meine Vermutung, dass sie Verbrechen an nichtmenschliche Tieren offensichtlich weit weniger gewichten als Verbrechen an menschlichen Tieren. Das Wort „vegan“ in Ihrem Pseudonym ist offensichtlich nur ein Mittel zum Zweck. Dass Sie sich aufgrund der Fakten nicht klar von der Tierrechtsgruppe Zürich distanzieren, spricht für sich.

    Und da Sie bei Speziesismus nicht einmal genügend motiviert sind eine Suchmaschine zu bedienen, hier noch die zwei gewünschten Links

    https://www.woz.ch/1138/das-leben-mit-tieren/ich-glaube-es-liegt-am-stoermetzger

    https://www.woz.ch/1326/kost-und-logis/das-fleisch-war-zufrieden

    Damit ist die Diskussion für mich beendet.

    • Indyvegan

      Wir sind durchaus in der Lage, Google zu bedienen. Unsere Frage war nicht, wo wir die entsprechenden Artikel im Internet finden, sondern an welcher Stelle diese Artikel von der Tierrechtsgruppe Zürich verlinkt wurden.

      Aufgrund welcher „Fakten“ wir uns von der Tierrechtsgruppe Zürich distanzieren sollten, konnte von dir nicht dargelegt werden.

  12. lukas

    Hallo,
    Kurzes Danke für die interessanten Artikel hier auf der Website. Ich habe nicht gewusst, wie problematisch das Thema Tierrecht/Tierschutz sein kann. Eure gut geschriebenen Beiträge haben mir dafür den Blick geschärft, werde in Zukunft sicher mal wieder vorbei schauen.

  13. Pingback: Querfrontler Neo Anderson und Gérald Hägele kapern adminlose Gruppe mit Neonazi Semael Karzinger - VEGANmimikry

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