Veganmagazin Rüdiger Dahlke
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Veganmagazin – Von Rüdiger Dahlke, Sexismus und Schleichwerbung

Wir haben 4,90 € für das aktuelle Veganmagazin ausgegeben und Erstaunliches entdeckt. Im aktuellen Heft des Veganmagazins findet sich ein Interview mit dem Rechtsesoteriker und Verschwörungsideologen Rüdiger Dahlke. Das Heft mit den kleinen Buchstaben, herausgegeben von dem Tierschützer Christian Vagedes, gerät wiederholt aufgrund fragwürdiger Inhalte in die Diskussion. Ein Beitrag über fehlende Berührungsängste nach rechts, über Sexismus, Schleichwerbung und über die angeblich fehlende Nachweisbarkeit von Viren und elektrischem Strom.

Paul Watson & Sea Shepherd

Zuletzt war es ein Feature des rechtsoffenen Tierschützers Paul Watson in der Ausgabe vom Oktober 2015 das für Kritik sorgte. Insbesondere die enge Zusammenarbeit von Watsons Meeresschutzorganisation Sea Shepherd mit der rechtsradikalen Tierschützerin Brigitte Bardot und ihrer Stiftung sehen viele Tierrechtsaktivist*innen als einer der Gründe, diese Organisation nicht zu unterstützen.1

Veganmagazin Paul Watson Sea Shepherd

Rüdiger Dahlke

Das aktuelle Heft präsentiert den Arzt und Esoterik-Scharlatan Dr. Rüdiger Dahlke als seriöse Instanz in gesundheitlichen Fragen, in einem Interview über vegane Säuglingsnahrung, . Neben einigen wirklich sinnvollen und teilweise fachlich richtigen Anmerkungen von Herrn Dahlke, findet sich dort vor allem Werbung für seine Bücher und Seminare, deren Nennung von Dahlke  auf unterschiedlichen Wegen herbeigekrampft wird. Schönstes Beispiel:

Persönlich erlebe ich in meiner Ärtztausbildung Integrale Medizin, an der inzwischen jeder Interessierte teilnehmen kann, schon große und ständig noch zunehmende Offenheit für das Thema »vegan«.

Am Ende des Interviews erfahren wir, wie es um den „Schaden“ für die Figur der stillenden Frau bestellt ist. Um diesen müsse man sich keine Sorgen machen, denn Mütter die „mit Hingabe und Überzeugung“ stillen, seien davon nicht betroffen. Nicht genug, dass Dahlke hier esoterisches Geschwurbel mit der Fortschreibung des sexistischen und gleichsam lookistischen Frauenbildes, vom niemals alternden Frauenkörper kombiniert. Im letzten Teil dieses Absatzes  legt er nach und erzählt die Geschichte von einer leiblichen Mutter von 6 Kindern und „ihrer fabelhaften Figur die Männer in Seminaren regelmäßig nervös macht“. Am Ende das Artikels findet sich unter „Literatur zum Thema“ eine Auflistung dreier Bücher Dahlkes sowie ein Link zu seinem Onlineshop. Dort verkauft Dahlke neben seinen Büchern eine Reihe von wirkungslosen, teilweise sehr teuren Esoterikprodukten. Dieses zum Beispiel:

GeoWave Welle

Bei der GeoWave-Welle handelt es sich um ein Wellblech, welches das „Biofeld“ des Menschen und die „Funktion der Chakren“ positiv beeinflussen soll.2 Von der Redaktion geschätzte Material und Produktionskosten: 30 €. Im Webshop von Rüdiger Dahlke finden sich weitere, ähnliche Produkte.

Dem „Chuck Norris der Feinstofflichkeit“, verlieh die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. (gwup) im Jahr 2013 das „Goldene Brett“ für sein Lebenswerk.3 Neben der „Reinkarnationstherapie“, vertritt Dahlke eine Reihe von fragwürdigen, zum Teil schwer gesundheitsgefährdenden Therapieformen wie beispielsweise das „Lichtfasten“. Der menschliche Körper soll demnach in der Lage sein, seinen Energiebedarf allein durch Licht decken zu können. Dahlke, der außerdem Anhänger der Chemtrail-Verschwörungsthese ist, glaubt zudem an eine staatliche Manipulation der „Mainstreammedien“ und solidarisierte sich mit der Montagsquerfront4 sowie mit dem Reichsbürgerideologen Xavier Naidoo.5 Von Mobbing betroffene Menschen hält Rüdiger Dahlke für „Wahnsinnig“.6 Zuletzt machte Dahlke mit einem fremdenfeindlichen Text auf seiner Facebook-Seite auf sich aufmerksam.7

Die Vegane Gesellschaft Deutschland und die Esoterik

Die Organisation mit dem irreführenden8 Namen Veganen Gesellschaft Deutschland e.V., deren Vorstand der Veganmagazin-Herausgeber Christian Vagedes ebenfalls ist, bewirbt auch dieses Heft auf ihrer Facebook-Seite.9 Zu der dort aufkommenden Kritik an diesem Interview erwiderte die Organisation unter anderem:

„man sollte mit begriffen wie »esoterik« nicht so um sich werfen. denn mit einem solchen begriff ist es wie mit anderen. es gibt scharlatane und es gibt leute, die eine interessante botschaft haben.“(sic!)10

Auf den Einwand einer Facebook-Nutzerin, Esoterik beginne dort, wo Aussagen nicht verifizierbar seien, beantwortete die VGD:

„dann ist ja die die virologie demnach esoterik? und eine chemotherapie ist eine esoterische behandlungsmethode bei krebs? denn so richtig »verifizierbar« ist das alles nicht. selbst elektrischer strom wäre demnach »esoterik«, denn vieles davon können wir noch immer nicht erklären. mit solchen vermeintlichen »argumenten« kann man sich zwar »schön« streiten, mit einer sachlichen debatte hat das alles aber nichts zu tun. „(sic!)11

Vegane-Gesellschaft-Deutschland-Chemotherapie-Virologie-Esoterik

Demnach sei die Wirkung von Chemotherapien, die Existenz von Viren und elektrischer Strom nicht „so richtig verifizierbar“. Aus wissenschaftlicher Sicht ein großer Nonsens, mit dem die VGD versucht, esoterische Therapiemethoden wie das „Lichtfasten“ aufzuwerten.

Weitere Unterstützer*innen Dahlkes

Der Präsident der Schweizer Organisation Swissveg, Renato Pichler, der wegen seiner öffentlichen Solidarisierung mit dem verurteilten Antisemiten Erwin Kessler und seiner Zusammenarbeit mit der Sekte „Universelles Leben“ in der Kritik steht12, veröffentlichte im September letzten Jahres  ein gemeinsames Buch mit Rüdiger Dahlke. Der Titel: „Veganize your Life“13 Auch der Vegetarierbund (VEBU) warb bis vor kurzem noch auf seiner Startseite mit Rüdiger Dahlke als „Unterstützer“.14 Die Frage, warum man sich beim VEBU kürzlich entschied, nicht mehr mit Dahlke zu werben, wollte uns der VEBU schriftlich nicht beantworten.

VEBU Rüdiger Dahlke Reanto Pichler

Fazit

Für das Veganmagazin hingegen scheinen Esoterik, Verschwörungsideologien und Rassismus „interessante Botschaften“ zu sein. Auf unsere schriftliche Anfrage erhielten wir keine Antwort von der Veganmagazin-Redaktion. Rüdiger Dahlke darf sich also weiterhin einer soliden Unterstützung durch das Veganmagazin sowie durch den Präsidenten der größten Schweizer Tierschutzorganisation Swissveg gewiss sein. Diese verhelfen gefährlichen, pseudowissenschaftlichen Behandlungmethoden, esoterischer Desinformation, Verschwörungsideologien und rassistischen Ansichten zu weiterer Reichweite und Popularität.


 

Durchgeblättert. Worüber wir sonst noch stolperten.

Gleich auf den ersten Seiten erscheint ein wohlwollender, unkritischer Beitrag über die prominente Tierschützer Prinzessin Maja von Hohenzollern und ihre neue „geschlechterspezifische […] Tier-Lifestyle-Kollektion“ für Hunde, Katzen und Nager mit dem Titel „Tierische Prinzen & Prinzessinnen“. Unkritisch deshalb, weil bereits ein kurzer Blick auf das Facebook-Profil der Prinzessin fragwürdige Inhalte offenbart.

Frau von Hohenzollern, die sich nicht ganz zufällig besonders gegen das Schächten einsetzt15,  offenbart dort ihr Verhältnis zum Islam:16

Prinzessin Maja von Hohenzollern Islam

Auch verlinkt sie auf ihrer Seite die rechtsradikale Webite „DeutschInfo“.17 Von Hochenzollern folgt darüber hinaus der rechten, islamfeindlichen Seite „Achse des Guten“, der rechtsradikalen Seite „Anonymous.Kollektiv“ sowie der antisemitischen Verschwörungsseite „World Truth.TV“. Man fragt sich, warum ein Magazin mit dem Anspruch, seriöse Arbeit abzuliefern, eine solche Person vollkommen unkritisch bewirbt.

Neben einigen informativen, bemerkenswerten und weniger bemerkenswerten Artikeln, fiel uns eine Menge nicht gekennzeichneter Werbung auf. Der Aufmacher auf dem Titelblatt verweist beispielsweise auf eine „Forschungssensation“. Wer trotz dieser reißerischen Headline einen neutralen Artikel über neue Forschungsergebnisse erwartet, wird mit redaktioneller Werbung enttäuscht, die das Magazin nicht als solche gekennzeichnet hat. Auch die Modestrecke, die Kosmetiktipps oder die veganen Style-Empfehlungen für Silvester 2015 sind im Corporate Design des Magazins gehalten und nicht als Werbung (in dem Fall Productplacement) gekennzeichnet. Aus unserer Sicht handelt es sich in diesen Fällen um Schleichwerbung. Ein besonders bemerkenswerter Fall ist dabei die Anzeige der Firma „Bedda“. Denn der vegane Frischkäse ist, ebenso wie die VGD, das Kind von Christan Vagedes und ist grafisch entsprechend ähnlich aufgemacht.

Neben der Modestrecke mit Models, die den gängigen Schönheitsidealen entsprechen, wird auf Seite 82 noch einmal nachhaltig an das Frauenbild von Rüdiger Dahlke angeknüpft. Katharina Kuhlmann präsentiert: „das schnelle festtagsmenü von mamis für die ganze familie“.

Veganmagazin Sexismus Katharina Kuhlmann

Erika Gartman präsentiert uns ab Seite 115 ein großes Geschwurbel aus naturalistisch fehlgeschlossener Gesellschaftsutopie, KZ-Tierausbeutungs-Analogien und einer Aufforderung, wir sollten „nicht mehr die Tabletten schlucken, die die Medizin bereithält, uns zu sedieren.“, uns auf die „Naturmedizin“ besinnen und „uns aufraffen, das Großkapital aufzulösen“. Richtig, nicht den Kapitalismus, sondern das „Großkapital“. Diese originär antisemitische Variante einer Kapitalismuskritik, die keine ist, zieht sich durch den gesamten Beitrag.

In einem erklärenden Text wirbt Mahin Klosterhafen, Geschäftsführer der Tierschutzorganisation Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt für den reformistischen Ansatz und setzt sich gegen einen Ausschluss von Reformer*innen von einigen Tierrechtsveranstaltungen ein. Ein Text den man bis zum Ende als eine Einladung zum Dialog verstehen könnte. Bis Klosterhafen Tierrechts- und Tierbefreiungsaktivist*innen eine „Ideologie“ unterstellt. Schade.

Herr Vagedes, es tröstet uns ein wenig, dass Berichte über Lebenshöfe und über Aspekte der Tierbefreiungsbewegung auch noch Platz finden, in ihrem sonst eher auf Konsum, Gesundheit und Beauty orientierten Heft. Sollte es ihre bewusste Strategie sein (was wir für unwahrscheinlich halten), Menschen über diese Themen an die Tierbefreiungsbewegung und an Tierrechtsfragen heranzuführen, so wäre das vielleicht eine Idee, die in diese Zeit und die dazugehörige Marktlogik passt.

Schmeißen sie doch die Esoterikschwurbler*innen, rechtsoffenen Tierschützer*innen, die verschwörungsideologischen Töne, die Pseudowissenschaften und KZ-Analogien aus dem Heft. Dann noch das mit der Groß- und Kleinschreibung, durchgängig gekennzeichnete Werbung und vielleicht mehr Artikel über praktische und theoretische Tierethik und Tierrechtsproteste. Ersetzen sie doch die Mode- und Kosmetiktipps für Frauen wenigstens mit Kleidungs- und Kosmetikempfehlungen für Menschen jeden Geschlechts. Und buchen sie Models, die sich nicht durch Körpermaße sondern vielleicht durch Tierrechtsengagement auszeichnen. Oder einfach dadurch, dass sie Menschen sind, die unterschiedlich aussehen und von stereotypen Normbildern abweichen. Wie das fast alle Menschen gemeinhin tun. Das Einzige was an ihrem Heft derzeit revolutionär ist, ist die revloutionär anstrengende Kleinschreibung. Sie scheinen vereinzelt auch fähige Redakteur*innen im Team zu haben. Machen sie etwas daraus.

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  1. https://linksunten.indymedia.org/de/node/129770
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/139366
    http://akduell.de/2013/04/sea-shepherd-zwischen-reality-tv-und-rassismus-vorwurfen/ 
  2. https://www.psiram.com/ge/index.php/GeoWave-Welle
    http://www.donotlink.com/hvyy 
  3. http://blog.gwup.net/2013/11/29/das-goldene-brett-2013-fur-rudiger-dahlke-und-die-homoopathen-ohne-grenzen/ 
  4. https://www.youtube.com/watch?v=r_Vq8-jK0Qg 
  5. https://www.facebook.com/ruedigerdahlke/posts/805066136204371 
  6. http://www.blog.drteuschel.de/wordpress/ruediger-dahlke-mobbing-opfer-sind-wahnsinnig/ 
  7. https://www.facebook.com/indyvegan/photos/a.695041657270078.1073741828.694947570612820/892275167546725/ 
  8. Nach aktuellen Recherchen gibt es entgegen der Behauptungen auf der Website der VGD keine einzige aktive Ortsgruppe des Vereins. Auch agiert die VGD nicht als Interessensverband, wie der Name es vermuten lässt. 
  9. https://www.facebook.com/veganegesellschaft/photos/a.159698390738254.28272.154920631216030/1022345144473570/?type=3 
  10. https://www.facebook.com/veganegesellschaft/photos/a.159698390738254.28272.154920631216030/1022345144473570/?type=3&comment_id=1022357071139044&comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22R1%22%7D
    http://abload.de/img/14-01-_2016_17-44-324hspr.png 
  11. https://www.facebook.com/veganegesellschaft/photos/a.159698390738254.28272.154920631216030/1022345144473570/?type=3
    http://abload.de/img/11-01-_2016_16-12-44k4rgl.png 
  12. http://indyvegan.org/swissveg-toleranz-fuer-antisemitismus-und-sekten-unter-dem-v-label/ 
  13. http://www.randomhouse.de/Buch/Veganize-your-life-Das-grosse-Buch-des-veganen-Lebens-1000-Fakten-zu-Peace-Food/Ruediger-Dahlke/e469737.rhd 
  14. http://abload.de/img/29-11-_2015_23-44-24gzu1z.png 
  15. https://www.facebook.com/maja.prinzessinvonhohenzollern/posts/1248882865128372
    https://archive.is/0w1Nl
    https://www.facebook.com/maja.prinzessinvonhohenzollern/posts/1252798891403436#
    https://archive.is/1VWOA 
  16. https://www.facebook.com/maja.prinzessinvonhohenzollern/posts/1252798891403436?comment_id=1252800358069956&comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22R9%22%7D
    https://archive.is/1VWOA 
  17. http://abload.de/img/maja-von-hohenzollernp6ju3.jpg
    https://archive.is/SbqL9
    Der Link wurde mittlerweile entfernt. 

13 Kommentare

  1. Julia

    Hi, hatte diese Reaktion des VeganMagazin auf euren Artikel im Rahmen einer Antwort von ihnen auf eine Anfrage auf ihrer Facebook-Seite gesehen – vielleicht interessiert sie euch:

    „dass und wie sich rüdiger dahlke zum thema flüchtlinge geäußert hat, war der redaktion nicht bekannt. einige seiner äußerungen sind durchaus strittig.

    dr. dahlke wurde von katharina kuhlmann interviewt, weil er das vegane ernährungsbuch »peace food« geschrieben hat und doktor der medizin ist. sie interviewte dahlke nicht zum thema flüchtlinge, sondern ausschließlich zu veganer ernährung. was dr. dahlke in dem interview zur sache sagt ist überwiegend stimmig und unterstützenswert.

    fast jede zeitschrift handelt sich schnell den vorwurf des »sexismus« ein, sobald sie modefotos abdruckt. das ist immer eine sache der nuance. selbstverständlich lehnt jeder mitarbeiter unserer zeitschrift sexismus ab. intern werden solche vorwürfe immer offen erörtert. wirklich schlimme sexistische entgleisungen konnten wir im veganmagazin aber noch nicht feststellen. so etwas einfach nur zu behaupten ist unlauter. der einzige konkret erhobene vorwurf richtete sich ausgerechnet gegen ein von einer feministin fotografiertes titelmotiv, das den gegenteiligen effekt haben sollte, aber missverstanden wurde. so etwas passiert.

    der vorwurf der »schleichwerbung« beruht auf unkenntnis dessen, was schleichwerbung ist. würde die »lindenstraße« auffällig oft nutella zum frühstück zeigen oder persil auf der waschmaschine, dann wäre das schleichwerbung. die werbeanzeigen für bedda aber sind ja gerade keine »schleichwerbung«, auch wenn es stimmt, dass der herausgeber des veganmagazins den namen erfunden hat und als designer die marke kreierte. soll bedda deshalb in einem anderen magazin werben?
    genauso absurd ist der vorwurf, der bericht über das natürlich vegane b12 sei schleichwerbung. tatsache ist, dass dieses neue produkt tatsächlich eine sensation ist und dass es aufgabe des veganmagazins ist, darüber genauso zu berichten.
    richtig falsch und unverfroren ist der vorwurf gegenüber unserer feministischen kolumnistin dr. erika gartmann, dass ihre forderung nach einer abschaffung des »großkapitals« antisemitisch sei. vielmehr sehen wir einen solchen vorwurf eher selbst als antisemitisch, denn er unterstellt jüdischen mitmenschen, dass sie die mehrheit aller großen konzerne besäßen, was natürlich völkischer unsinn ist – und eines der schlimmsten antisemitischen vorurteile widerspiegelt. gerade dr. gartmann ist über den vorwurf des antisemitismus erhaben. wir bekämpfen im übrigen jede form des rassismus als unsinn und finden, dass rassismus ein verbrechen ist.

    die kritik an dem interview mit paul watson finden wir aufgebauscht. es gäbe keine diplomatie mehr auf der welt und noch mehr krieg, wenn man kontakte von menschen untereinander so extremistisch-totalitär aburteilt wie in dem beitrag von »indyvegan«. nur, weil watson die brigitte bardot kennt, können wir deshalb doch nicht auf ein interview mit einem mann verzichten, ohne den es nachweislich manche wale auf der welt gar nicht mehr geben würde und ohne den treibjagdfischen in viel größerem umfang heute noch stattfinden würde. wir finden es bedauerlich, dass der autor keinen leserbrief zu dem thema bardot geschrieben hat. die kritik an bardot ist sicher begründet, aber man kann doch nicht von einer zeitschrift verlangen, dass man jemandem nicht interviewt, weil er eine person kennt, die zum extremismus neigt. nach dieser logik dürften wir übrigens auf »indyvegan« nicht reagieren, weil deren anonymen macher offenbar linksextremisten sind. überhaupt hat niemand der kritiker die redaktion informiert. das heft mit watson erschien schon im oktober. hätte man sich gemeldet, so wäre eine debatte möglich gewesen. jetzt tritt man im nachhinein nach ohne wirklichen dialog.

    wir sind für kritik dankbar und berücksichtigen sie auch. den stil, andere anzuprangern, den »indyvegan« praktiziert, finden wir bedenklich. das ist uns zu totalitär und wirkt faschistoid.

    auch das veganmagazin kann fehler machen, deshalb finden wir es gut, wenn sich menschen kritisch mit dem heft auseinandersetzen. das hilft uns, das heft noch besser zu machen. wenn das so ginge, dass man schon in der überschrift weniger denunziert als das bestimmte boulevard-zeitungen und indyvegan im kampf gegen ihre gegner machen, so würde uns das natürlich glücklicher machen.

    noch etwas grundsätzliches: das veganmagazin steht auch für meinungsvielfalt. es traut seinen leserinnen und lesern zu, dass diese sich ihre eigene meinung bilden. selbst dann, wenn andere äußerungen dahlkes nicht unterstützenswert sind, so bedeutet das doch nicht, dass die mehrheit unserer mündigen leserinnen und leser das nicht differenzieren könnte. wir haben entsprechend vertrauen in unsere leserinnen und leser. wir würden uns aber auch freuen, wenn die möglichkeit des leserbrief-schreibens mehr genutzt werden würde. dazu reicht eine e-mail an: leserbriefe@veganmagazin.de

    Würde mich interessieren wie ihr darüber denkt?

    • Indyvegan

      Kannst du uns bitte nochmal mitteilen von wo genau dieser Kommentar stammt? Er ist uns in Teilen bereits auf Facebook begegnet. Aber eben nicht in dieser Form.

      „dr. dahlke wurde von katharina kuhlmann interviewt, weil er das vegane ernährungsbuch »peace food« geschrieben hat und doktor der medizin ist.“

      Richtig, er ist ein Arzt ohne Zulassung in Deutschland, der Patient*innen rät, sich von Licht zu ernähren und für 2.000 € Wellblech bei ihm zu kaufen, um das „Biofeld“ ihres Körpers ins Gleichgewicht zu bringen.

      “ sie interviewte dahlke nicht zum thema flüchtlinge, sondern ausschließlich zu veganer ernährung.“

      Wir haben auch an keiner Stelle behauptet, dass es in dem Interview um Geflüchtete ging. Wir haben kritisiert, dass einem Verschwörungsideologen und Scharlatan, der sich rassistisch äußerte, eine unkritische Plattform im Veganmagazin geboten wurde, seine Bekanntheit und Reichweite zu steigern und für seine Bücher und Seminare zu werben.

      „fast jede zeitschrift handelt sich schnell den vorwurf des »sexismus« ein, sobald sie modefotos abdruckt.“

      Falsch. Jede Zeitschrift, die sexistische Inhalte druckt, handelt sich diesen Vorwurf ein, sexistische Inhalte abzudrucken. Ganz egal ob es sich um normative Modefotos handelt oder nicht.

      „selbstverständlich lehnt jeder mitarbeiter unserer zeitschrift sexismus ab. „

      Wenn dem so ist, brauchen ihre Mitarbeiter*innen dringend eine Fortbildung zum Thema „Was ist Sexismus?“. Denn wäre dem nicht so, hätten es weder der Sexismus von Rüdiger Dahlke noch die sexistische Repzeptseite mit „das schnelle festtagsmenü von mamis für die ganze familie“ noch die normativ schlanken Frauendarstellungen ins Heft geschafft.

      „wirklich schlimme sexistische entgleisungen konnten wir im veganmagazin aber noch nicht feststellen. so etwas einfach nur zu behaupten ist unlauter.“

      Wir haben es nicht nur behauptet, sondern begründet und genau benannt. Was daran „unlauter“ sein soll, erschließt sich uns nicht.

      „der einzige konkret erhobene vorwurf richtete sich ausgerechnet gegen ein von einer feministin fotografiertes titelmotiv, das den gegenteiligen effekt haben sollte, aber missverstanden wurde. so etwas passiert.“

      Wir haben uns an keiner Stelle zu dem Titelbild geäußert.

      „der vorwurf der »schleichwerbung« beruht auf unkenntnis dessen, was schleichwerbung ist.“

      „Die entsprechende Vorschriften im deutschen Recht finden sich einerseits in § 6 Telemediengesetz (TMG):

      Kommerzielle Kommunikation

      (1) Diensteanbieter haben bei kommerziellen Kommunikationen, die Telemedien oder Bestandteile von Telemedien sind, mindestens die folgenden Voraussetzungen zu beachten:

      1.Kommerzielle Kommunikationen müssen klar als solche zu erkennen sein.

      Sowie andererseits in § 58 Rundfunktstaatsvertrag (RStV):

      Werbung, Sponsoring, fernsehähnliche Telemedien, Gewinnspiele

      (1) Werbung muss als solche klar erkennbar und vom übrigen Inhalt der Angebote eindeutig getrennt sein. In der Werbung dürfen keine unterschwelligen Techniken eingesetzt werden.“
      http://www.socialmediarecht.de/2013/10/21/schleichwerbung-wenn-content-zu-werbung-und-die-werbung-zum-problem-wird/

      Seite 10: Redaktionelle Werbung nicht als solche gekennzeichnet = Schleichwerbung
      Seite 36-41: redaktionelle Werbung nicht als solche gekennzeichnet = Schleichwerbung
      Hier wird absolut unkritisch und auf Basis der unwissenschaftlichen, impliziten Annahme, dass „unnatürliche“ (also konventionell erzeugte B12-Supplemente nicht gesund seien. Darüber hinaus wird an keiner Stelle erwähnt, dass das beworbene Produkt bei gleichem B12-Gehalt 9.000fach so teuer wäre wie konventionelle Supplemente. Auf Seite 41 findet man dann noch eine zusätzliche Werbeanzeige, die im CD des Magazins gestaltet und nicht als Werbung gekennzeichnet ist.
      Seite 52-55: redaktionelle Werbung nicht als solche gekennzeichnet = möglicherweise Schleichwerbung
      (Dahlkes Bücher und seine Website werden verlinkt unter „weitere Infromationen zum Thema“ und er darf dort wiederholt seine Bücher und Seminare im Interview bewerben, ohne dass es dafür eine inhaltliche Notwendigkeit gibt.)
      Seite 70: Modewerbung nicht als Werbung gekennzeichnet = Schleichwerbung
      Seite 95: Werbeanzeige, nur schwer als solche erkennbar, weil ähnliches CD = möglicherweise Schleichwerbung
      Seite 110-113: readktionelle Werbung nicht als solche gekennzeichnet = Schleichwerbung
      Seite 118-123: Modewerbung nicht als Werbung gekennzeichnet = Schleichwerbung
      Seite 146: Werbeanzeige für die Vegane Gesellschaft Deutschland e.V. nicht als solche gekennzeichnet und aufgrund identischem layout nicht als solche zu erkennen = Schleichwerbung

      die werbeanzeigen für bedda aber sind ja gerade keine »schleichwerbung«, auch wenn es stimmt, dass der herausgeber des veganmagazins den namen erfunden hat und als designer die marke kreierte. soll bedda deshalb in einem anderen magazin werben?

      Erstens fehlt hier der Hinweis, dass Vagedes die Produkte der Marke auch vertreibt und daran Geld verdient. Zudem würde es komplett reichen, die Werbung als solche zu kennzeichnen. Denn aufgrund des sehr ähnlichen CD könnte hier der Eindruck entstehen, dass es sich um redaktionellen Inhalt handelt. Gerade bei solchen Verflechtungen sollte man sehr genau sein, wenn man im eigenen Heft für die eigenen Produkte wirbt.

      „genauso absurd ist der vorwurf, der bericht über das natürlich vegane b12 sei schleichwerbung. tatsache ist, dass dieses neue produkt tatsächlich eine sensation ist und dass es aufgabe des veganmagazins ist, darüber genauso zu berichten.“

      Ja, das Produkt ist sensationell. Sensationell teuer. Nämlich 9.000 Mal so teuer wie die gleiche Dosierung konventioneller Supplemente.

      „richtig falsch und unverfroren ist der vorwurf gegenüber unserer feministischen kolumnistin dr. erika gartmann, dass ihre forderung nach einer abschaffung des »großkapitals« antisemitisch sei. vielmehr sehen wir einen solchen vorwurf eher selbst als antisemitisch, denn er unterstellt jüdischen mitmenschen, dass sie die mehrheit aller großen konzerne besäßen, was natürlich völkischer unsinn ist – und eines der schlimmsten antisemitischen vorurteile widerspiegelt. gerade dr. gartmann ist über den vorwurf des antisemitismus erhaben.“

      Ob sich Frau Gartmann nun ihrer antisemitischen Rhetorik bewusst ist oder nicht, dazu haben wir keine Aussage getroffen. Darüber hätten wir auch nur spekulieren können. Fakt ist, dass das von ihr gezeichnete Bild den vielen „da unten“ und den wenigen „da oben“ für sich stehend genauso wenig antisemitisch ist, wie das Wort „Großkapital“. Jedoch rechtfertigen die verschwörungsideologischen Töne dieses Artikels zusammen mit dieser Rhetorik einen Vorwurf antisemitischer Rhetorik. Wir empfehlen dazu diesen Beitrag:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Antisemitismusforschung
      Sowie diesen Vortrag:


      „wir bekämpfen im übrigen jede form des rassismus als unsinn und finden, dass rassismus ein verbrechen ist.“

      Das finden wir super. Wenn das Veganmagazin diese Grundhaltung nun auch auf die eigenen Recherchen anwendet, freut uns das.

      „die kritik an bardot ist sicher begründet, aber man kann doch nicht von einer zeitschrift verlangen, dass man jemandem nicht interviewt, weil er eine person kennt, die zum extremismus neigt. „

      Die Kritik ist bei Watson nicht, dass er sie kennt. Die Kritik ist, dass er sie schätzt, mit ihr zusammenarbeitet, Geld von ihrer rechten Tierschutzstiftung annimmt und ein Boot nach der Rechtsradikalen benannt hat.

      „nach dieser logik dürften wir übrigens auf »indyvegan« nicht reagieren, weil deren anonymen macher offenbar linksextremisten sind. „

      Dass Christian Vagedes rechtsradikale Ideologie und linksradikalen Aktivismus gleichsetzt, haben wir zur Kenntnis genommen. Herr Vagedes konnte uns auf unsere wiederholte Frage, welche linksradikalen Positionen er ablehne, keine Antwort geben. Was umso erstaunlicher war, weil er mit diesem Dogma begründet, dass hunderte von User*innen auf den Seiten der VGD und des Veganmagazins geblockt wurden.

      „überhaupt hat niemand der kritiker die redaktion informiert. das heft mit watson erschien schon im oktober. hätte man sich gemeldet, so wäre eine debatte möglich gewesen. jetzt tritt man im nachhinein nach ohne wirklichen dialog.“

      1. Ist Christian Vagedes bekannt dafür, dass ein Dialog mit ihm nicht möglich ist.
      2. Ist es die Aufgabe der Redaktion, zu prüfen welche Personen im Heft eine Plattform bekommen und inwieweit sie kritisch beleuchtet werden.
      3. Erhielt das Veganmagazin vor Veröffentlichung des Artikels eine Presseanfrage mit dem Hinweis auf Dahlkes fremdenfeindliche Äußerungen. Darauf kam keine Reaktion. Und nun behauptet Herr Vagedes er wäre bei einer Vorab-Info zu Watson dialogbereits gewesen. Das ist absurd.

      Wir nehmen aber zur Kenntnis, dass Herr Vagedes sich für die Zukunft dialogbereit erklärt, was Kritik an den Inhalten des Magazins angeht. Er sollte hierbei jedoch bedenken, dass sich so gut wie niemand das Heft kauft, der das Magazin sowie die Geschäftspraktiken von Christian Vagedes kritisiert.

      „wir sind für kritik dankbar und berücksichtigen sie auch.“

      Die Erfahrungen die sehr viele Menschen mit gelöschten Kommentaren/Fragen und geblockten Profilen auf den Seiten der VGD und des Veganmagazins gemacht haben, sprechen eine andere Sprache. Das Auftreten von Christian Vagedes in unserem Kommentarbereich auf Facebook, ebenfalls.
      https://www.facebook.com/indyvegan/posts/916423335131908
      https://www.facebook.com/notes/indyvegan/christian-vagedes-vergleicht-indyvegan-mit-dem-presseb%C3%BCro-stalins-und-den-nazis/916888635085378

      „den stil, andere anzuprangern, den »indyvegan« praktiziert, finden wir bedenklich. das ist uns zu totalitär und wirkt faschistoid.“

      Was öffentliche, begründet Kritik mit Faschismus zu tun hat, konnte uns Herr Vagedes auch auf mehrfache Nachfrage nicht beantworten. Er bediente sich auf Facebook mehrfach einer sehr aufgeblasenen Rheotrik und instrumentalisierte die Opfer verschiedenster Regime (Hilter, Stalin, Mussolini), indem er deren Täter mit den Aktivist*innen von Indyvegan verglich.

      „auch das veganmagazin kann fehler machen, deshalb finden wir es gut, wenn sich menschen kritisch mit dem heft auseinandersetzen. das hilft uns, das heft noch besser zu machen.“

      Bisher hat das Veganmagazin an keiner Stelle einen Fehler eingeräumt. Daher wissen wir nicht worauf sich dieser Teil beziehen soll.

      „wenn das so ginge, dass man schon in der überschrift weniger denunziert als das bestimmte boulevard-zeitungen und indyvegan im kampf gegen ihre gegner machen, so würde uns das natürlich glücklicher machen.“

      Hätte das Veganmagazin auf unsere Presseanfrage reagiert und darin klar Stellung bezogen, wäre der Artikel vermutlich etwas anders ausgefallen. Da wir keine Stellungnahme vom Veganmagazin hatten, konnten wir den Artikel nur mit den Informationen schreiben, die uns vorliegen und daraus unsere Schlüsse ziehen.

      „noch etwas grundsätzliches: das veganmagazin steht auch für meinungsvielfalt. es traut seinen leserinnen und lesern zu, dass diese sich ihre eigene meinung bilden. selbst dann, wenn andere äußerungen dahlkes nicht unterstützenswert sind, so bedeutet das doch nicht, dass die mehrheit unserer mündigen leserinnen und leser das nicht differenzieren könnte.“

      Wie wir schon sagten. Die meisten Menschen die sich kritisch zu Verschwörungsideologien, Pseudowissenschaften und rechten Ideologien positionieren, kaufen ihr Heft nicht. Darüber hinaus bedeutet Meinungsvielfalt für uns nicht, dass man esoterischen Scharlatanen und Verschwörungsideolog*innen eine Plattform gibt. Schon gar keine unkritische. Und nach aktuellem Kenntnisstand gibt es in der Redaktion des Veganmagazins nur wenige Kompetenzen in diesem Feld. Das sollte das Veganmagazin ändern. Wir empfehlen eine interne Fortbildung dazu. Denn das Thema „vegan“ ist voll von ideologischen Fallstricken und reaktionären Gestalten und Geschäftemacher*innen.

  2. Silke

    Ich dachte das Vegan Magazin kommt vom Hamburger Käselager, der Geschäftsführer Herr Reese wurde im Antiveganforum mehrmals deswegen kritisiert. Herr Vagedes und seine Frau haben ihre Firmensitz im Hamburger Käselager, auch Daniel Schneider arbeitet beim Vegan Magazin.

    • Indyvegan

      „Ich dachte das Vegan Magazin kommt vom Hamburger Käselager, der Geschäftsführer Herr Reese wurde im Antiveganforum mehrmals deswegen kritisiert.“

      Nein, Herausgeber ist Christian Vagedes und dessen Firma „ethiconomy“.
      http://veganmagazin.de/kontakt/impressum/

      „Herr Vagedes und seine Frau haben ihre Firmensitz im Hamburger Käselager“

      verlag
      ethiconomy services gmbh,
      hermann-wüsthof-ring 11
      21035 hamburg.
      geschäftsführer:
      stefan reese,
      christian vagedes

      HKL Hamburger Käselager GmbH | Hermann-Wüsthof-Ring 11 | 21035 Hamburg

      Sitzen dort mehrere Firmen in einem Haus oder gehört das Haus dem Käselager und das Veganmagazin ist dort eingemietet?

  3. GAst

    Stefan Reese und vageres sind zusammen Geschäft führet des ES GmbH Verlags und Reese ist auch GF des käselagers. Reese produziert auch jedes Unternehmen gleichzeitig Geldgeber. Gruss

  4. GAst

    Wo hat der Verein Vegane Gesellschaft e.V ihren Sitz, auf Facebook habe ich gelesen, dass diese mit einer gefallen Adresse arbeitet? Wird die Mitglieder missbraucht um Bedda und das vegan Magazin zu verkaufen? Hat der Verein endlich seine Jahresberichte veröffentlicht, der betrugsvorwurf steht seit Jahren im Raum? Vor 4 Jahren wurde versprochen, dass der Verein transparent wird? Latürlich von vages selbst!

  5. Pingback: VEGanonymous – Rechte Inhalte und glühende Vergeltung

  6. Sandra

    Schön das Herr Vagedes endlich mal in die öffentliche Kritik kommt.
    Gerade er und seine Pseudojournalisten spielen all zu gerne Vegan-Polizei und kritisieren alle und jeden für noch so an den Haaren herbeigezoge Fehler.
    In fast jedem Heft finden sich Seitenlange Interviews mit seinen Kumpels Bredack, Klosterhalfen und Co. Der Redaktion angebotene Artikel von Menschen die nicht dem Hippen Weltbild von Vagedes entstammen aber ggf. interessante Themen behandeln werden ‚achtung‘ wegen Werbung abgelehnt.
    Herr Vagedes und seine jungen Pseudojournalisten wären doch soo gerne der Kopf der Veganen Bewegung in Deutschland, nur keiner will die, keine Redaktion, kein Sender, niemand.
    Und dabei hängen sie doch so schöne bunte Plakate auf überall.
    Dieses dauernde „In-App“ Prinzip mit den Bedda Produkten etc. nervt. Es war der Grund warum ich dieses Heft welches weder einen investigativen noch sachlichen, noch journalistischen Ansatz habe schon lange nicht mehr kaufe. Es scheint sich ja nichts daran geändert zu haben bzw. wurde ja noch schlimmer wenn ich das lese.
    Daniel Schneider der gerade ein Jahr Fernstudium in journalistik macht , oha, ist bei dem Haufen aber genau richtig, weil der Typ in seinem naiven umd total verdrehten Weltbild den gleichen Napoleon Konplex hat wie Vagedes. Keine Erfahrung, keine Ausbildung, jumg, naiv und Größenwahnsinnig gepaart mit kompletter Selbstüberschätzung und falscher Wahrnehmung.
    Ich finde Eure Kritik in allen Punkten absolut berechtigt gerade weil Vagedes und seine Schergen so gerne alle anderen Magazine und Seiten die nicht in Ihr Weltbild passen permanent kritisieren. Gerade deshalb finde ich es wichtig, das Ihr diesen Haufen weiter unter Beobachtung behaltet und diese Punkte offen darlegt. Weiter so.

  7. Pingback: Marsili Cornberg - Kampf für die vegane Querfront

  8. Peter Pan

    …kennt Ihr Dahlke Ihr Anonymen? Dünn Eure Argumente und faschistoid Eure Art, die Welt in rechts– links einzuteilen zeugt von der Einfachheit Eurer Denkweise. Ihr seid Bodenbereiter für Konflikte weil Ihr alles aus den Zusammenhängen reißt.
    Vielleicht seid Ihr einfach zu satt, zu reich und zu wenig in echter Verantwortung…
    ich wünsche Euch ne echte Krise für eine satte Reifung
    Peter Pan

    • Indyvegan

      „…kennt Ihr Dahlke Ihr Anonymen?“

      Ja, wir haben uns umfassend mit seiner Arbeit als Scharlatan und rechter Verschwörungsideologe befasst.

      „Dünn Eure Argumente und faschistoid Eure Art, die Welt in rechts– links einzuteilen zeugt von der Einfachheit Eurer Denkweise. „

      Einfachheit transportiert eher deine Annahme, dass die Ablehnung der Positionierung politischer Einstellungen irgend etwas Fortschrittliches ist. Unsere Argumente sind offenbar so dünn, dass du kein Einziges widerlegt hast in deinem Kommentar. Auch konntest du nicht begründen, welcher Zusammenhang zwischen unserem Text und „Faschismus“ besteht. Informations- und Meinungsfreiheit sind kein Ausdruck von Faschismus. Damit keine Missverständnisse entstehen. solltest du den Begriff ggfs. nachschlagen: https://de.wikipedia.org/wiki/Faschismus

      „Ihr seid Bodenbereiter für Konflikte weil Ihr alles aus den Zusammenhängen reißt.“

      Welche Aussage Dahlkes oder einer anderen Person haben wir aus welchem Zusammenhang gerissen? Und in welcher Art entsteht dadurch eine veränderte Bedeutung?

      „Vielleicht seid Ihr einfach zu satt, zu reich und zu wenig in echter Verantwortung…“

      Den Zusammenhang verstehen wir nicht. Wenn jemand satt und reich ist und keine VErantwortung tragen muss, neigt die Person dazu, öffentlich Kritik an rechten Ideologien und esoterischer Ausbeutung zu üben? Da sehen wir keinen kausalen Zusammenhang.

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