Jörg Ponten Lektor
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Jörg Ponten – Ein Administrator für die Querfront?

In zahlreichen veganen Facebook-Gruppen, die von dem Administrator Jörg Ponten administriert werden, kommt es zunehmend zur Verhinderung von Kritik an rechten Strukturen in der veganen Szene sowie zur Depolitisierung dieser Gruppen. Dazu ein Rechercheaufruf von uns.

Jörg Ponten Lektor Querfront

Jörg Ponten – Bildzitat aus: https://youtu.be/bFAES-oxlf4

 

Der Lektor Jörg Ponten, der 2013 neben dem rechten Tierrechtler Erik Gottwald in Köln auftrat, arbeitete lange mit dem rechtsoffenen Frankfurter Kreideaktivisten Rainer Tesche (Rai Te) in vielen der von diesem gegründeten Städtegruppen zusammen. Nach dem Untertauchen Rai Tes hatte sich die Situation leicht verbessert, da Ponten wenigstens nach entsprechenden Hinweisen rechte Inhalte und rechtsradikale Mitglieder aus den Gruppen entfernte. Bereits in Zusammenhang mit den Diskussionen um Patrik Baboumian vor einem Jahr zeigte sich jedoch, dass Ponten seine administrativen Möglichkeiten nutzte, um Kritik an Querfront-Strukturen zu behindern und inklusiv auf diese einzuwirken.

Auf Facebook ist Ponten selbst mit zahlreichen Querfrontler*innen vernetzt. In der Gruppe Essen Vegan verhinderte er mit seinem Adminteam Aufklärung über die rechtsradikale Tortenbäckerin Kim Kalkowski aka. Sarah Strickling. Zuletzt entfernte Ponten willkürlich Gruppenmitglieder aus seinen Gruppen, wenn diese auf Querfrontler*innen innerhalb seiner Gruppen hinwiesen. In anderen Fällen tat er dies ohne jede Begründung. Hierzu liegen uns zahlreiche solcher Fälle vor. Auf schriftliche Anfragen zu diesen Interventionen reagiert Ponten nur sehr selten. Maskulinisten dürfen in Pontens Gruppen ihre Misogynie frei ausleben, wie zuletzt in „Berlin Vegan“ gesehen. Politische Aktionen von Antifaschist*innen werden innerhalb seiner Gruppen unterbunden.

In einem aktuellen Fall kam Ponten der Aufforderung eines Aktivisten nicht nach, ein Posting zu entfernen, welches dessen Kinder zum Bestandteil einer politischen Auseinandersetzung machte. Spätestens jetzt, wo die Kinder von Antifaschist*innen durch Querfrontler*innen wie dem Kölner Andreas Kreimendahl zum Gegenstand politischer Auseinandersetzungen gemacht werden, und dies von Jörg Ponten unterstützt wird, ist für uns der Punkt erreicht, eine Übersicht über die Aktivitäten Pontens zu erstellen. Kreimendahl ist im politischen Umfeld des rechtsradikalen Querfrontlers Gérald Hägele aktiv und trat zuletzt dadurch in Erscheinung, dass er Angehörige eines Antifaschisten mit verstellter Stimme anrief und vorgab, er hätte bei dem Aktivisten Drogen bestellt. Kreimendahl solidarisiert sich in einem aktuellen Posting mit dem antisemitischen Tierschutzverein „Verein gegen Tierfabriken“(Schweiz).1 Zudem outete sich Kreimendahl 2012 als begeisterter Hörer der rechten Querfrontkapelle „Die Bandbreite“.2

Andreas Kreimendahl Querfrontler

Andreas Kreimendahl

Ponten ist nach aktuellem Recherchestand Administrator in 16 veganen Facebook-Gruppen. In der Gruppe Berlin Vegan, mit 7.000 Mitgliedern, ist er sogar alleiniger Administrator. Folgende Gruppen, die von Ponten administriert werden, sind uns bisher bekannt. Diese umfassen eine Gesamtreichweite von ca 69.000 Personen:

Sollten euch weitere Facebook-Gruppen oder Foren bekannt sein, die von Jörg Ponten administriert werden, postet uns diese bitte in die Kommentare.

Zu all diesen und vielen weiteren Vorfällen recherchieren wir aktuell, um uns einen Überblick zu verschaffen, welches Ausmaß diese Depolitisierung, das aktive Vorgehen gegen Antifaschist*innen und die Unterstützung von Querfrontstrukturen durch diesen Administrator hat.

Solltet ihr entsprechende Erfahrungen mit diesem Administrator gemacht haben, schickt uns eine PN oder postet diese in die Kommentare. In beiden Fällen bitte möglichst mit entsprechendem Belegmaterial (Screenshots). Wenn ihr keines habt, sichert euch ab, indem ihr eine Person benennen könnt (die muss zunächst nicht genannt werden), die den entsprechenden Vorfall bezeugen kann. Wir wollen weder Gerüchte noch Falschbehauptungen sammeln. Für alle oben aufgeführten Beispiele liegen uns Belege vor, die wir in dem folgenden Artikel veröffentlichen werden.

Administrator*innen von Facebook-Gruppen haben entscheidenden Einfluss darauf, wie sich menschenfeindliche Ideologien und Querfrontstrukturen in veganen Gruppen ausbreiten können. Gleichzeitig haben sie entscheidenden Einfluss auf die Präsenz von Gegenkulturen. Unsere Recherchen beziehen sich nicht auf Fälle, in denen klare und begründete Admin-Entscheidungen getroffen wurden, sondern auf Willkür, Doppelstandards und eine aktive Unterdrückung von Aufklärung über menschenfeindliche Ideologien und für emanzipatorische Positionen in veganen Gruppen.

Wir sind darüber informiert, dass es in den letzten Jahren bereits zahlreiche Dialogversuche mit Jörg Ponten von verschiedenen Aktivist*innen gab. Das ist der Grund, warum wir mit dem Thema nun an die Öffentlichkeit gehen. Gegen eine Depolitisierung der digitalen Netzwerke der „veganen Szene“! Für eine emanzipatorische Bewegung!

Update 17. Juni 2016

In der von ihm selbst administrierten Facebook-Gruppe „Tellerchen Debattierclub“ gab Ponten nun folgende Stellungnahme ab:

Jörg Ponten LektorWir teilen dazu mit, dass wir tatsächlich einen Teil unserer Informationen von einem Aktivisten haben, der in intensiven Diskussionen mit Jörg Ponten war. Ponten versucht hier unsere Rechercheanfrage mit dem Kick einer Person aus einer Gruppe zu begründen. Die Gründe für die von uns angestrengten Recherchen finden sich in diesem Aufruf.

Dass Jörg Ponten zu „Rechten“ im Sinne von „Rechtsradikalen“ keinen Kontakt hat, können wir insofern bestätigen, als dass uns bis auf eine zurückliegende, längere Facebook-Freundschaft mit dem rechtsradikalen Tierschützer Semael Nahash Karzinger nichts derartiges bekannt ist. Bekannt jedoch sind zahlreiche Kontakte zu Querfrontler*innen, sowie sein solidarischer Einsatz für diese. Ob es sich bei Pontens entsprechender Verlautbarung um eine bewusste Lüge oder um Unkenntnis bezogen auf den Begriff „Querfront“ handelt, können wir nicht sagen.

In den Kommentaren unter dieser Stellungnahme verlinkt Ponten auf die Seite „Vegan emanzipatorisch kritisch“. Die  Seite wird maßgeblich von der Querfrontlerin Sandra Nentwich betrieben, die bereits in der Vergangenheit dadurch auffiel, da sie sich mit dem rechtsradikalen Holocaustleugner Semael Karzinger, mit dem rechtsradikalen Querfrontler, Reichsbürger und Pickup-Coach Gérald Hägele sowie mit dem Querfrontler Pablo Schaub gemeinsam gegen Antifaschist*innen organisierte. Auch postete sie mit einem Klon-Profil rufschädigende Stellungnahmen im Namen eines Antifaschisten. Ebenfalls an dieser Seite beteiligt, sind einzelne Mitglieder der V-Partei. Der Beitrag, der von Ponten verlinkten Querfrontseite, wurden von Indymedia entfernt, da man auch dort offenbar sofort erkannt hat, dass es sich um ein Querfront-Projekt handelt.

Jörg Ponten Lektor Querfront vegan emanzipatorisch kritisch

Dass sich Jörg Ponten mit der, für die „Hauptsache für die Tiere“-Fraktion üblichen „in die rechte Ecke schieben“-Rhetorik verteidigt, überrascht wenig. Wir halten an dieser Stelle fest, dass wir Ponten an keiner Stelle als „rechts“ bezeichnet haben. Die aktuellen Hinweise machen deutlich, dass Ponten aktiv an einer Depolitisierung seiner Regionalgruppen arbeitet, hart gegen Antifaschist*innen und nachsichtig mit antiemanzipatorischen Mitgliedern umgeht, Querfrontler*innen in seinen Gruppen schützt, sowie mit diesen vernetzt ist. Der Ausschluss einer*eines Antifaschist*in wäre für uns keine Motivation, einen Artikel über eine Person zu schreiben. Auch dann nicht, wenn der Ausschluss ungerechtfertigt gewesen wäre. Wir sehen hier grundsätzliche, seit längerem bestehende Probleme. Eine Recherche dazu war bereits seit Langem geplant.

Zu der Frage, warum Jörg Ponten in seiner Gruppe „Berlin Vegan“ Einschüchterungsversuche durch Querfrontler*innen gegen Antifaschist*innen duldet, bei denen Kinder zum Gegenstand politischer Auseinandersetzungen gemacht werden, gibt Ponten in seiner Stellungnahme keine Auskunft.

Update 12. September 2016

Im Zusammenhang mit den Diskussionen um die rechtsoffene Veranstaltungspolitik des Tierschutzzentrums Lüneburger Heide und dessen Leiterin Monika Kielmann, meldete sich der stellvertretende Bürgermeister von Ebstorf gegenüber AZ-Online zu Wort.3 Er verteidigte Kielmann, welche zuvor Bedauern geäußert hatte, dass die verschwörungsideologische Band Vita Vision nicht am „Tier- und Naturschutz Open Air“ teilnehmen wird. Die Sängerin der Band verbreitet zahlreiche rechte Inhalte auf ihrem Facebook-Profil. Darunter auch antisemitische Bilder sowie der Beitrag eines rechtsradikalen Blogs in dem der Holocaust geleugnet wird. Diese Informationen lagen der Veranstalterin Monika Kielmann vor, als sie die politischen Positionen der Bandmitglieder in einer Stellungnahme der „Meinungsfreiheit“ zuordnete.

Jörg Ponten Heiko SenkingPonten vernetzt sich abermals mit einem politischen Akteur, der sich gegen Kritik an rechten Ideologien und deren Verharmlosung wendet.

13 Kommentare

  1. MT

    Da es hier die ganze Zeit immer mal wieder um mich geht, will ich mal auch Stellung nehmen zu der ganzen Sache.

    Ich war nun seit dem Vorfall in „Essen Vegan“ vor einem Jahr mit Ponten im kritischen Dialog zu seinen Administrationen in unterschiedlichen Gruppen. Dabei ging es darum, dass Ponten und co. die Aufklärung über die rechtsradikale Kim Neuschwabenland Kalkowski verhinderten, weil ihnen die kritischen Anmerkungen unter dem leckeren Tortenbild nicht passten und weil man in Regionalgruppen nicht über Politik diskutieren soll. Dabei verstrickten sich alle Admins, also Markus Plettau, Viv En, Clelia Minnetian und Jörg Ponten in Widersprüche.

    Es gab zuvor zahlreiche Konflikte mit ihm. Egal ob er nicht erreichbar war, weil er vor Rai Te den Duckerich gemacht hat und dessen rechtsoffenen Esokurs geduldet hat oder ob er in Deutschland Vegan einem Querfrontler die Möglichkeit gab, sich gegen Antifas auszutoben. Letzterer Fall wurde zum Running-Gag, weil Ponten sich wirklich 2 Monate nicht meldete, dann einen Monat lang ein Statement zu seinen Versäumnissen ankündigte, das dann in drei plumpen Sätzen mündete, in denen er sich weder bei den betroffenen Aktivist*innen entschuldigte, noch Fehler einräumte. Gleichzeitig warf er zahlreiche Antifas aus der Gruppe, weil denen irgendwann die Hutschnur geplatzt ist. Ich will das hier nicht zu anekdotisch machen. Aber dieser Vorfall zeigt sehr gut, was das Vorgehen von Ponten ist.

    Er vertritt die Auffassung, dass möglichst schnell möglichst viele Menschen vegan werden müssen. Die Mittel und Wege sind ihm dabei ebenso egal, wie emanzipatorische Positionen, die sich auf Menschen beziehen. Das heißt nicht, dass er etwas dagegen hat, wenn die auch supportet werden. Aber er hat massiv etwas dagegen, wenn der Support von emanzipatorischen Positionen (bzgl. Menschen) den Erfolg des „Veganismus“ gefährdet. Antifas sind ihm dabei ein Hindernis. Er behauptet zwar, dass es nur 2-3 Personen seien. Aber es gibt weit mehr Antifas, gegen die er vorging. Daher ist das auch nicht mehr als eine falsche Schutzbehauptung. Pontens Ziel ist es, die vegane Szene nach außen als leckeren nett anzuschauenden, konfliktfreien Harmoniehaufen darzustellen, weil er sich davon verspricht, dass das zum Ziel führe, möglichst schnell, möglichst viele Menschen zu veganisieren. Meine Einwände, dass vegane Ernährung allein, für Tiere nichts verändert, ließ er genauso wenig gelten, wie er stets (ohne Belege) behauptete, dass die Anwesenheit von Antifas in seinen Gruppen dazu führe, dass die Gruppen kleiner würden. Auch konnte er mir nicht erklären, warum Menschen sich von veganer Lebensweise und Tierrechten abwenden sollten, nur weil in veganen Gruppen über politische Themen gesprochen und kontrovers miteinander diskutiert wird.

    Sein Lieblings-Move ist aber der, den er auch bei mir mehrfach angewandt hat und den man auch regelmäßig bei ihm beobachten kann. Wenn in einer Diskussion in einer seiner Gruppe ein Konflikt entsteht, ist er extrem nachsichtig mit antiemanzipatorisch positionierten Personen und lässt diesen fast unbegrenzten Raum. Nur offener Rassismus wird unterbunden. Der Rest regelt sich von selbst. Emanzipatorisch positionierte Menschen gehen dann in die Diskussion und arbeiten sich an diesen Leuten ab. In diesen Diskussionen werden die verbalen Ausfälle die infolge diskriminierender Äußerungen geahndet, während die Gewalt, die in den diskriminierenden Äußerungen steckt, ignoriert wird. Was auch dazu führt, dass Ponten Maskulinisten eine Plattform gibt. Menschen mit antiemanziaptorischen Positionen sind die Gruppen-Cleaner Jörg Pontens. Denn die müssen einfach sagen was sie denken (Ponten lässt sie ja auch) und dann braucht man sich nur hinsetzen und abwarten bis die emanzipatorisch orientierten und/oder von der spezifischen Diskriminierungsform Betroffenen explodieren. Dann werden sie gekickt. So läuft das regelmäßig. Auch in der Variante, dass Ponten Konflikte, in denen er sich nicht positionieren will, einfach tagelang ignoriert. Auch das erhöht den Frust bei den Leuten, die er loswerden will, weil sie seinen veganen Plan behindern. Ponten ist ein Querfrontler, der nach einer Querfront für Tiere sucht, die bis in den rechtskonservativen Bereich ragt. Die beginnt aber nicht bei Antifaschist*innen, sondern bei bürgerlichen Linken und Antifas, die den Plan nicht stören.

    Ponten hat in dem Dialog mit ihm nicht einmal infrage gestellt, ob es eigentlich legitim ist, dass er allein so viele Gruppen, in teilweise identischen Konstellationen administriert.

    Ponten kickte ein Fake-Profil, das von Anti-Antifas immer wieder mit mir in Verbindung gebracht wurde kürzlich aus der Gruppe „Berlin Vegan“. Der Grund war nicht, dass das Profil in der Gruppe beleidigt hatte, wie es Ponten vorgibt. Der Grund war, dass der Querfrontler Pablo Schaub in Pontens Gruppe einen Post über mich gesetzt hat, in dem er mich als „geisteskranken Hetzer“ bezeichnete. Ponten entfernte den Post und verwarnte Schaub. Ich bestand darauf, dass Schaub gekickt wird, weil klar war, dass er solche Aktionen in der Vergangenheit wiederholt brachte, aktuell und es auch zukünftig tun werde. Ponten blieb dabei, was mich sehr wütend machte. Ich beleidigte ihn in dem Zusammenhang via PN als „langsam im Kopf“. Einen Tag darauf schrieb er mir, dass er seine Entscheidung überdacht habe, und Schaub gekickt hat. Gleichzeitig habe er das Profil XY gekickt, weil ich ihn via PN beleidigt habe.

    Und wieder hatte Ponten seine Gruppe um ein Antifa-Profil erleichtert, das anstrengende, politische Diskussionen anregt. Schön zeigt auch dieser Fall, wie nachsichtig Ponten in seiner ersten Reaktion mit Querfrontler*innen umgeht. Wer sich ansieht, wie viele Querfrontler*innen sich nun unter der Stellungnahme mit Ponten solidarisieren und wie dort weitere Einschüchterungsversuche ebenso geduldet werden wie das in Zusammenhangsetzen meines Namens mit einer anonymen Seite, wundert sich darüber nicht. Das war dann auch der Punkt wo ich den politischen Dialog mit Ponten beendete. Das ist auch schon einen Monat her. Was besonders interessant ist, weil Ponten ja meint, dass diese Recherche von mir initiiert seien und direkt auf den Rauswurf folgten.

    Zu dem Co-Admin Boris Nakamura lässt sich an der Stellen noch hinzufügen, dass er es war, der haufenweise Antifa-Profile aus der Gruppe kickte, weil ich es wagte, die Querfrontlerin Sandra Nentwich als solche zu bezeichnen und mich darüber zu beschweren, dass Leute in der Gruppe herumturnen können, die Forschungsfreiheit für Nazis fordern. Ich war an der Stelle in einem Maß unsachlich, wie es sonst lediglich (wenn überhaupt) zu Verwarnungen führte. Ich wurde jedoch sofort gekickt und mit mir zahlreiche weitere Personen von denen Nakamura annahm, die seien Fake-Profile von mir.

    Nakamura machte nicht mal ein Geheimnis daraus, mich aus persönlichen Gründen gekickt zu haben und sagte, dass die anderen Admins Ponten und Hermann die Entscheidung ja demokratisch widerrufen könnten. Weder Ponten noch Hermann haben meine Anfrage dazu je beantwortet.

    Das mag jetzt alles recht banal und nach Kleinkriegen klingen. Wer sich bewusst macht, wie sich die Struktur solcher Gruppen entwickelt, wenn diese über lange Zeit so administriert werden, wird verstehen welche Tendenz hierdurch entsteht: „Hauptsache vegan!… wenn du uns dabei behinderst, bist du raus!“ Prost!

    Was meine Kinder angeht, so sagte Ponten, dass es meine eigene Schuld sei, wenn ich öffentlich mache, dass ich Kinder habe. Er sieht keine Verantwortung, diese Postings des Querfrontlers Kreimendahl zu entfernen. Hier kann man gut erkennen, wie weit einige Veganer*innen, so auch Ponten, bereit sind für ihre veganen Pläne zu gehen.

  2. Moi

    Gibt es Belege, dass die Seite Vegan Emanzipatorisch Kritisch von Sandra Nentwich und Mitgliedern der V-Partei betrieben wird? Auf Facebook habe ich gelesen, Schorsch Bowser sei ein Profil von T. Kneifel. Mehr als eine Behauptung oder Vermutung ist das bislang nicht und sollte auch als solche erkenntlich sein.

    • Indyvegan

      Es ist mehr als eine Vermutung. Es gibt auch mal Informationen die wir nicht öffentlich machen. Da wir 99% unserer Behauptungen belegen, sollte das an Stellen, an denen wir keine Geheimnisse preisgeben wollen, verkraftbar sein.

  3. Moi

    Gibt es Belege dafür, dass die Seite Vegan Emanzipatorisch Kritisch von Sandra Nentwich und Migliedern der V-Partei betrieben wird? Bislang sind das nur Behauptungen und sollten als solche formuliert werden und nicht als Tatsachen.

    • Indyvegan

      Es ist mehr als eine Vermutung. Es gibt auch mal Informationen die wir nicht öffentlich machen. Da wir 99% unserer Behauptungen belegen, sollte das an Stellen, an denen wir keine Geheimnisse preisgeben wollen, verkraftbar sein.

  4. Jörg Tesche

    Ponten duldet auch Werbung der rechtsoffenen V-Partei in seiner Gruppe. Dass die Partei Rassisten im Vorstand hat, die rechte Inhalte und Medien verbreiten sowie Rechspopulisten unterstützen und daraus bis heute keine Konsequenzen folgten, scheint Ponten nicht zu stören. Auch, dass die Partei bis zum Vorstandsvorsitzenden verschwörungsideologisch und esoterisch aufgestellt ist, stört ihn offenbar nicht. Hauptsache für die Tiere!!!einself!!!
    https://abload.de/img/12-07-_2016_12-02-2661ja7.png

    Und Querfrontler dürfen nun, da sich Ponten mit einer Reihe von ihnen vernetzt hat und Antifas nun sogar über die Duldung von Einschüchterungsversuchen, die sich gegen Kinder richten, bekämpft, auch ihre Inhalte in seinen Gruppen verbreiten. Ein rechter Querfrontideologe wie Jan Herold darf dort zum Beispiel T-Shirts anpreisen.
    https://abload.de/img/12-07-_2016_12-03-19j5kmq.png

  5. Facebookuserin

    Ich schrieb Jörg als Admin von Kassel vegan, um ihn darauf aufmerksam zu machen, daß Gruppenmitglieder, ich darunter, von Mitgliedern der V-Partei, nach Kritik an eben jener, geblockt würden.
    Ich war interessiert daran, wie in seiner Gruppe mit so einem Verhalten, mit dem Unterdrücken von Dialog mit und Kritik an der V-Partei umgegangen würde und wie er als Admin mit Postings der V-Partei umgehen würde. Außer ausweichenden und aufschiebenden Antworten und diffuser Kritik an Indyvegan (die nicht an Beispielen erklärt wurde) habe ich auch nach mehr als drei Wochen und diversen Rückfragen und Erinnerungen an meine offenen Fragen und unseren Chatkontakt keine klare Antwort auf meine Fragen erhalten. Stattdessen sprach Jörg von der Idee eines „Parteienthreads“, in dem die V-Partei, aber auch andere Parteien, wie z.B. die MUT-Partei (Partei Mensch, Umwelt, Tierschutz) gebündelt zu Wort kommen sollten und informierte mich über (mögliche? tatsächliche?) personelle Umbesetzung in der V-Partei.
    (Vorschläge seinerseits, auf welche Art ich die Mitglieder der V-Partei doch besser kritisieren solle, fand ich ein wenig seltsam im Hinblick darauf, daß ich ja nun zumindest von eben jener entsprechenden in seiner Gruppe befindlichen Person immer noch geblockt bin und daher Kritik und Dialog gar nicht mehr möglich ist.)

  6. Stefanie

    Die Querfrontlerin Sandra Nentwich, die schon mit dem Neonazi Semael Nahash Karzinger gemeinsam gegen Antifaschist*innen vorging, ist nun Co-Administratorin in Pontens Gruppe „Berlin Vegan“. In einer Diskussion über die V-Partei entfernten die Admins einen Screenshot, der belegt, dass Roland Wegner, der Parteivorsitzende der V-Partei, die rassistischen und antisemitischen Inhalte, die sein ehemaliger stellv. Vorsitzender Ekwe-Ebobisse auf Youtube verbreitet, als „Privatsache“ bezeichnet hatte. Auf die wiederholten Nachfragen eines Gruppenmitglieds, warum der Screenshot entfernt wurde, reagierte Ponten mit dem Kick der Person aus der Gruppe. https://www.facebook.com/groups/493226514027458/permalink/1514804251869674/ https://abload.de/img/joergpontenberlinvega48s2d.jpg

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